Im Internet ist ein neues Video u.a. mit den Brüdern Chouka veröffentlicht worden, welches gezielt für den Ǧihād in Afghanistan unter deutschen Muslimen und Konvertiten wirbt, wozu neben dem Amir der „Islamischen Bewegung Usbekistan“ eine Reihe (teils vermummter) Muslime und Konvertiten aus Deutschland gezeigt werden, die als Muğāhidin in Afghanistan kämpfen.
Ungefähre Sinnübersetzung des Videos:
“Der Fortgang [für die deutschen Immigranten und Brüder] des Jihad in Afghanistan.
Neue deutsche Immigranten, für eure Brüder in Afghanistan“
Im Video zu sehen ist u.a. der gebürtige Bonner Monir Chouka, alias „Abu Adam aus Deutschland“, der schon im früheren Video die „Soldaten Allahs“ zu sehen war. Der 27 jährige Deutsch-Marokkaner rief schon dort die islamische Gemeinde in Deutschland auf, sich am Ǧihād in Afghanistan zu beteiligen, wobei insbesondere auch die ISAF Kontingente als Ziel von Anschlägen genannt und Bilder von Bundeswehrsoldaten gezeigt wurden.
Chouka verbrachte seine Kindheit und Jugend in Bonn. Nach einer Ausbildung zum Fachangestellten für Bürokommunikation arbeitete er als Bürosachbearbeiter im Statistischen Bundesamt in Bonn. Kurz darauf reiste er gemeinsam mit seinem Bruder in den Jemen, wo sie gemeinsam mit der Ǧihād Bewegung “al-Murabitoon” gegen die jemenitsche Regierung den Ǧihād führten. Ein Jahr später ebnete sich ihnen ein Weg nach Afghanistan, wo sie sich nun, unter dem Anführer der afghanischen Taliban, Mullah Muhammad Omar, am Ǧihād gegen die westlichen Truppenkontingente beteiligen. Denn in Afghanistan beteiligt sich auch der gebürtige Bonner Yassin Chouka, alias „Abu Ibraheem“, der 24 jährige Bruder von Monir Chouka, am Ǧihād gegen die „Ungläubigen“.
Kurz nach seiner Pilgerreise nach Makka brach er sein Studium als Elektrotechniker ab, um den Ruf zum Ǧihād zu folgen. Beide Brüder haben schon längere Zeit vor Afghanistan den Ǧihād in Deutschland unterstützt. Sie hielten islamische Vorträge, organisierten islamische Veranstaltungen und führten geheime Spendenaktionen für den Ǧihād und für die in islamischen Kriesengebieten kämpfenden Muğāhidin durch. 2006 gründeten sie die die islamische Gruppe “Ghazwa-Express”, bis sie sich 2008 den Muğāhidin in Afghanistan anschlossen, aber auch in Pakistan kämpften.
Die Sicherheitsbehörden stufen die Chouka Brüder als „höchstgefährlich“, da sie nicht nur wie die bisherigen islamischen homegrown terrorists im Westen geboren und aufgewachsen sind, sondern sich auch sehr gut in der Religion auskennen, womit ihr Prestige in islamischen Kreisen hoch angesiedelt ist.
Sie verdeutlichen die nicht nur in Afghanistan steigende Gefährdungslage für die ISAF Kontingente in Afghanistan, sondern wie lange schon in Deutschland der Ǧihād aktiv unterstützt wird. Denn im Ǧihād zählt alles als verdienstvolle Tat, was dem Ǧihād dient, wobei der im al-qur’ān neunundzwanzig Mal genannte gewaltsame „kleine Ǧihād“ als „al-dschihādu fī sabīl illāh“ = „äußerste Anstrengung (mit der Waffe, eig. Einfügung) auf dem Weg Allahs“ die höchste Stufe für einen gläubigen Muslim darstellt, wenn er dem Ruf zum Ǧihād als Muğāhid folgt. Im Video werden die entsprechenden Textstellen aus dem al-qur’ān als Untertitel eingeblendet, die die hervorgehobene Stellung des Muğāhid verdeutlichen, womit der Ǧihād als Konstante der islamischen Historie seit dem 7. Jahrhundert bestätigt wird.
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