Dr. Thomas Tartsch
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Neues Video droht mit Anschlägen gegen ISAF Kontingente und wirbt gezielt deutsche Muslime und Konvertiten für den Ǧihād
28.04.2009 14:39:28

Im Internet ist ein neues Video u.a. mit den Brüdern Chouka veröffentlicht worden, welches gezielt für den Ǧihād in Afghanistan unter deutschen Muslimen und Konvertiten wirbt, wozu neben dem Amir der „Islamischen Bewegung Usbekistan“ eine Reihe (teils vermummter) Muslime und Konvertiten aus Deutschland gezeigt werden, die als Muğāhidin in Afghanistan kämpfen.


 


 


Ungefähre Sinnübersetzung des Videos:


 


“Der Fortgang [für die deutschen Immigranten und Brüder] des Jihad in Afghanistan.


 


 Neue deutsche Immigranten, für eure Brüder in Afghanistan“


 


Im Video zu sehen ist u.a. der gebürtige Bonner Monir Chouka, alias „Abu Adam aus Deutschland“, der schon im früheren Video die „Soldaten Allahs“ zu sehen war. Der 27 jährige Deutsch-Marokkaner rief schon dort die islamische Gemeinde in Deutschland auf, sich am Ǧihād in Afghanistan zu beteiligen, wobei insbesondere auch die ISAF Kontingente als Ziel von Anschlägen genannt und Bilder von Bundeswehrsoldaten gezeigt wurden.


Chouka verbrachte seine Kindheit und Jugend in Bonn. Nach einer Ausbildung zum Fachangestellten für Bürokommunikation arbeitete er als Bürosachbearbeiter im Statistischen Bundesamt in Bonn. Kurz darauf reiste er gemeinsam mit seinem Bruder in den Jemen, wo sie gemeinsam mit der Ǧihād Bewegung “al-Murabitoon” gegen die jemenitsche Regierung den Ǧihād führten. Ein Jahr später ebnete sich ihnen ein Weg nach Afghanistan, wo sie sich nun, unter dem Anführer der afghanischen Taliban, Mullah Muhammad Omar, am Ǧihād gegen die westlichen Truppenkontingente beteiligen. Denn in Afghanistan beteiligt sich auch der gebürtige Bonner Yassin Chouka, alias „Abu Ibraheem“, der 24 jährige Bruder von Monir Chouka, am Ǧihād gegen die „Ungläubigen“.


Kurz nach seiner Pilgerreise nach Makka brach er sein Studium als Elektrotechniker ab, um den Ruf zum Ǧihād zu folgen. Beide Brüder haben schon längere Zeit vor Afghanistan den Ǧihād in Deutschland unterstützt. Sie hielten islamische Vorträge, organisierten islamische Veranstaltungen und führten geheime Spendenaktionen für den Ǧihād und für die in islamischen Kriesengebieten kämpfenden Muğāhidin durch. 2006 gründeten sie die die islamische Gruppe “Ghazwa-Express”, bis sie sich 2008 den Muğāhidin in Afghanistan anschlossen, aber auch in Pakistan kämpften.


Die Sicherheitsbehörden stufen die Chouka Brüder als „höchstgefährlich“, da sie nicht nur wie die bisherigen islamischen homegrown terrorists im Westen geboren und aufgewachsen sind, sondern sich auch sehr gut in der Religion auskennen, womit ihr Prestige in islamischen Kreisen hoch angesiedelt ist.


Sie verdeutlichen die nicht nur in Afghanistan steigende Gefährdungslage für die ISAF Kontingente in Afghanistan, sondern wie lange schon in Deutschland der Ǧihād aktiv unterstützt wird. Denn im Ǧihād zählt alles als verdienstvolle Tat, was dem Ǧihād dient, wobei der im al-qur’ān neunundzwanzig Mal genannte gewaltsame „kleine Ǧihād“ als „al-dschihādu fī sabīl illāh“ = „äußerste Anstrengung (mit der Waffe, eig. Einfügung) auf dem Weg Allahs“ die höchste Stufe für einen gläubigen Muslim darstellt, wenn er dem Ruf zum Ǧihād als Muğāhid folgt. Im Video werden die entsprechenden Textstellen aus dem al-qur’ān als Untertitel eingeblendet, die die hervorgehobene Stellung des Muğāhid verdeutlichen, womit der Ǧihād als Konstante der islamischen Historie seit dem 7. Jahrhundert bestätigt wird.


 

Pakistanische Taliban führen auch in der Bajaur Region die Shari'a ein
13.04.2009 11:12:21

Nachdem durch den "Shari'a gegen Frieden" Deal die islamische Rechtsprechung der Shari'a im SWAT Tal eingeführt wurde, haben die pakistanischen Taliban unter  Maulvi Faqir Mohammad (dem militärischen Kommandeur  in der Region und Stellvertreter des Anfühers der Tehrik-e-Taliban Baitullah Mehsud) damit begonnen, auch in der Bajaur Region (ca. 100 km nördlich von Islamabad) die Shari'a einzuführen, wobei auch gegen die schiitische Minderheit vorgegangen wird, gegen die in den letzten Monaten im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet unter Federführung der pakistanischen Taliban Progrome durchgeführt wurden. Die Taliban selbst haben eine Religionspolizei eingesetzt, die mit Gewalt gegen jeden vorgeht, der sich der Einführung der Shari'a widersetzt.


Die geografische Karte zeigt, wie die pakistanische Hauptstadt immer mehr zum Endziel der Aktivitäten der dortigen Taliban werden, die die Stadt langfristig einnehmen wollen:


http://www.maplandia.com/pakistan/f-a-t-a/bajaur/


Copyright und alle Rechte beim Domaininhaber


 

"Neue Kriege" als Raumerhaltungs- und Raumgewinnungskrieg
07.04.2009 15:40:09

Da der asymmetrische Krieg in Afghanistan immer weiter ins öffentliche Blickfeld gerät, empfehle ich dem interessierten Leser einen Blick auf meine Annäherung an den asymmetrischen Krieg als "Raumgewinnungs- und Raumerhaltungskrieg" auf der im Aufbau befindlichen Version 2.0 meiner früheren HP zu werfen, die sich an den Begriff der "Neuen Kriege" von Herfried Münkler anlehnt,  sich aber speziell mit dem "modernen Jihadismus" vom hybriden global agierendenTerrornetzwerk al Qaida bis zum indigenen homegrown terrorism beschäftigt.

27 Bundeswehrsoldaten in Afghanistan getötet? Beispiel für die psychologische Kriegsführung im Cyber Jihad
07.04.2009 09:38:37






21 German invader army terrorists killed in an ambush in Kunduz Sunday evening 05-04-2009 at approximately 6.45 pm local time, Mujahideen of Islamic Emirate of Afghanistan ambushed a foot patrolling unit of German invader army terrorists in Kunduz province, in the ambushed Mujahideen killed twenty one invader terrorists and wounded many also Mujahideen's booty's were weapons and military jackets.




6 German invader army terrorists killed and 1 tank destroyed in Kunduz Sunday afternoon 05-04-2009 at approximately 3.30 pm local time, Mujahideen of Islamic Emirate of Afghanistan with remote control landmine blew up a tank of German invader army in Chardara district of Kunduz province, the landmine destroyed the tank and six invader terrorists in it were killed.




Diese aktuellen "Erfolgsmeldungen" von den "Mudschaheddin des Islamic Emirate of Afghanistan" verdeutlichen den im Internt von der Öffentlichkeit unbemerkt geführten Cyber Jihad als Teil der pschologischen Kriegsführung. Dieser dient nicht nur der Verschleierung der eigenen Schwäche (da die militärischen Kräfte der Jihadisten zu schwach sind, um größere Operationen als direkte Konfrontation in Form der klassischen Feldschlacht als Konzentration militärischer Kräfte in Zeit und Raum mit den NATO Truppen zu führen), der Rekrutierung neuer Mudschaheddin in der islamischen und westlichen Welt und der Verunsicherung der politischen und miliärischen Führung, da die gezielte und globale Verbreitung der Falschmeldungen bezüglich der Bundeswehrsoldaten eine Botschaft beinhalten. Sie sollen verdeutlichen, wie stark die Bundeswehr in Afghanistan ins Zielspektrum des Jihadismus geraten ist.







1. Quartal 2009 das bisher verlustreichste Quartal für NATO Truppen in Afghanistan
01.04.2009 16:09:43

Das erste Quartal 2009 war für die NATO Truppen in Afghanistan das bisher verlustreichste während des ganzen Einsatzes seit Ende 2001. Nicht nur die Verluste pro Monat (Januar: 25, Februar: 24, März: 29 gefallene Soldaten), sondern die Gesamtzahl von 78 gefallenen Soldaten (43 US Truppen/ 35 andere Nationen) verdeutlicht die immer gefährlicher werdene Lage für die NATO Truppen im Land, da jetzt schon in drei Monaten die Zahl von gefallenen Soldaten während der einzelnen Jahre 2002 - 2004 überschritten wurde. Da die angekündigte Strategieänderung der US Truppen, wenn überhaupt, erst über einem längeren Zeitraum wirken kann. Und die deutschen ISAF Kontingente aufgrund der anstehenden Wahlen in Deutschland ins primäre Zielspektrum von al Qaida, Hez'b e-Islami und afghanischen Taliban geraten, muss im zweiten Quartal 2009 mit weiteren hohen Verlusten gerechnet werden.


Quelle: http://icasualties.org/oef/

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