Dr. Thomas Tartsch
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Lagebeurteilung: Al Qaida's Jihaderklärung an Deutschland
31.01.2009 14:05:01

Die in kurzer Zeit veröffentlichten Videobotschaften mit Bezug zu Deutschland zeigen, wie die strategische Ebene des global agierenden hybriden Terrornetzwerkes al Qaida weiterhin auf professionell höherem Niveau in der Lage ist, auf aktuelle politische Ereignisse zu reagieren.


Definiert wird hier al Qaida als ein sunnitisches Terrornetzwerk mit einer saudi-arabisch und ägyptisch dominierten Kernorganisation, die mit regionalen jihadistischen Gruppen wie der „Islamic Jihad Union“ (IJU) und dem „Islamic Movement of Uzbekistan“ (IMU) Verbindungen unterhält, wobei eine genaue Trennung aufgrund der übereinstimmenden Ziele nicht vorzunehmen ist.


Seit der Veröffentlichung einer sechsminütigen Videobotschaft am 10.03.2007 und des Drohvideos von Oktober 2008 mit dem Konvertiten Eric Breininger, in der der Abzug deutscher und österreichischer Soldaten auf Afghanistan gefordert und mit Anschlägen gegen die Bundeswehr gedroht wurde, verdeutlicht diese „Ballung“ die zunehmende Bedeutung Deutschlands im Zielspektrum jihadistischer Gruppen innerhalb eines globalen Gefährdungsraumes. Damit hat sich der Gefährdungsabstand zu bisherigen Zielländern wie den Vereinigten Staaten von Amerika und Großbritannien nicht nur verringert, sondern Deutschland rangiert derzeit als möglicher Aktionsraum hinter den Vereinigten Staaten an zweiter Stelle. Faktisch hat al Qaida Deutschland den Jihad erklärt.


Vor dem Hintergrund der Bundestagswahl am 27.09.2009 kann sich die seit Zerschlagung der „Meliani Gruppe“ Ende 2000 als relevant zu charakterisierende Gefährdungslage jederzeit in eine akute Gefährdungslage wandeln, die sich in Anschlägen gegen Ziele in Deutschland oder gegen deutsche Interessen im Ausland manifestiert.


Hierbei stellt sich die Anschlagsgefahr in Afghanistan gegen die dort stationierten „International Security Assistance Force“ (ISAF) Kontingente gegenwärtig als vorrangig dar.


Dort hat sich seit 2008 die Sicherheitslage kontinuierlich und signifikant verschlechtert, wobei im Süden des Landes derzeit die quantitativ meisten sicherheitsrelevanten Ereignisse zu verzeichnen sind. Aber auch der Norden des Landes gerät vermehrt unter Kontrolle der afghanischen Taliban und al Qaida nahe stehender Kräfte, womit sich das Anschlagsrisiko für die ISAF Kontingente erhöht hat.


Afghanistan gilt seit 2008 hinter dem Irak als das Land mit der höchsten Gefährdung und dem höchsten Anschlagsrisiko für dort stationierte westliche militärische Kräfte und zivile Organisationen. Allein im Januar 2009 (Stand: 30.01.2009) waren in Afghanistan 22 gefallene Soldaten zu verzeichnen gegenüber 14 gefallenen Soldaten im Januar 2008. Die zunehmende Distanz der Zivilbevölkerung betrifft auch die Soldaten der Bundeswehr, was nicht nur auf der zunehmend auf Eigensicherung und die Rücksichtnahme auf die Stimmung in Deutschland beeinflussten Abschottung gegenüber der afghanischen Zivilbevölkerung geschuldet ist. Vielmehr hat die steigende Zahl von zivilen Opfern im Rahmen von OEF, der steigende Terror der Taliban gegen die Zivilbevölkerung und die resistente Korruption das bisher dominierende Bild der ISAF als Garant für Frieden, Aufbau und Wohlstand verdrängt. Festigt sich dieses Bild, kann Afghanistan eine Entwicklung wie der Irak nehmen, wo nach einem jahrelang hohen Bodycount von Soldaten und Zivilisten erst durch eine erfolgreiche Counter Insurgency Strategie jihadistische und kriminelle Gruppen erfolgreich bekämpft werden konnten. Solch eine Strategie ist derzeit für Afghanistan nicht in Sicht.


Gefährdungspotential in Deutschland:


Derzeit existiert in Deutschland ein dreistelliges Potential an Mudschaheddin, die bereit wären, Selbstmordanschläge auszuüben, wobei es sich hier primär um das Phänomen der dritten Mudschaheddin Generation des „homegrown terrorism“ handelt.


Der als „Bonn Bomber“ bekannt gewordene und seit Mitte März 2007 zur oberen Planungsebene der al Qaida zählende Bekkay Harrach (31) [Kampfname: Abu Talha, der Deutsche] verbreitet in dem Drohvideo „Das Rettungspaket für Deutschland“ eine von Sicherheitsbehörden als alarmierend eingeschätzte Aussage: „Unsere Atombombe ist eine Autobombe. Jeder Muslim kann eine sein.“


Er gehört zu den geschätzten 50 – 100 Newborn Muslimen und Konvertiten, die in den letzten Jahren im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet der „Federally Administered Tribal Area“ (FATA) ausgebildet wurden. Harrach selbst erhielt sein Training durch einen der früheren Chefplaner der al Qaida, dem Ägypter Abu Ubaida, der Anfang 2008 durch Kinetik Targeting der US Armee neutralisiert wurde. Er durchlief nach bisherigen Kenntnisstand seine jihadistische Sozialisation innerhalb eines langwierigen Prozesses, an dessen Anfang Kontakte zur saudi-arabischen „König Fahd Akademie“ in Bonn Bad Godesberg standen. Harrach zählt zur neuen Gefährderkategorie der „Europa Afghanen“, die ihre jihadistische Ausbildung in den neuen Ausbildungslagern der al Qaida erhalten. Sie kehren nach ihrer Ausbildung entweder wieder nach Deutschland zurück, um als „urbaner Jihadist“ in Deutschland den Jihad auszuüben. Oder sie schließen sich regionalen jihadistischen Gruppen an (wie Harrach oder Breininger).


Eric Breininger (21) [Kampfname: Abdul Gaffar al Almani], der als ein psychisch labiler und leicht zu beeinflussender Charakter charakterisiert werden kann, wurde Anfang 2007 in einer schwierigen familiären Situation durch einen Pakistaner jihadisiert und zog mit dem Konvertiten Daniel Schneider in eine Wohngemeinschaft in Saarbrücken-Dudweiler. Schneider gehörte zur „Sauerland Zelle“ und wurde im September 2008 mit dem Konvertiten Fritz Gelowicz und Adem Yilmaz verhaftet. Breininger kam über den Weg eines Sprachstudiums an einer einschlägig bekannten Sprachschule in Kairo in ein Trainingalger der IJU.


Andere führen als Shahîd Selbstmordanschläge aus wie der türkischstämmige Cüneyt Ciftci (geb. 1979 in Freising bei München), der aus dem Umkreis der Milli Görüs Ansbach stammte und im April 2007 Deutschland verließ, um sich am 03.03.2008 bei einem Selbstmordanschlag in der afghanischen Provinz Khost zu opfern, wobei zwei amerikanische Soldaten und drei Zivilisten getötet wurden. Jederzeit muss mit weiteren Anschlägen auf die ISAF Kontingente durch deutsche Jihadisten gerechnet werden.


Derzeit gehen die Sicherheitsbehörden von einem weiteren Konvertiten in Bonn Bad Godesberg aus, der Deutschland verlassen könnte, um sich dem Jihadismus anzuschließen. Auch in Bremen steht ein Konvertit unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden, der Kontakte zu islamistischen Kreisen in Sindelfingen bei Stuttgart unterhalten soll. Ebenso ist das islamistische Umfeld in Ulm/Neu-Ulm weiterhin aktiv, deren Anhänger sich aufgrund staatlichen Verfolgungsdruckes in Privaträumen treffen.


Langfristig wird damit der aktionsorientierte militante Islamismus vor dem legalistisch agierenden Jihadismus die größte Gefährdung Deutschlands in einer globalen Gefährdungslage darstellen, die sowohl das Land selbst, als auch deutsche Interessen im Ausland betrifft.


 


 


 

Kommentar zur Studie des Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung
27.01.2009 11:40:15

Die Ergebnisse der Studie des „Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung“ verdeutlichen die Folgen der in den letzten Jahren unterlassenen Diskussion um die Frage der Integrationsfähigkeit und Integrationswilligkeit hier lebender Menschen mit Zuwanderungshintergrund (so die offizielle Bezeichnung der NRW Landesregierung).


Denn nicht die immer angeführte monokausale „Fremdenfeindlichkeit“ der einheimischen Bevölkerung ist für diese Zustände verantwortlich, sondern die unterlassene Integrationspolitik der jeweiligen Bundes- und Landesregierung(en), die eine aus politischen und ökonomischen Gründen initiierte massenhafte Zuwanderung von „Gastarbeitern“ als Konjunkturpuffer förderte, die nach heutigem Kenntnisstand den damals schon notwendigen Strukturwandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft verhinderte. Spätestens mit dem offiziellen Anwerbebstopp 1973 und dem weiterhin erfolgten Nachzug von Familienmitgliedern war die offiziell verbreitete Sichtweise von hier zeitlich begrenzt lebenden Arbeitskräften, die wieder in ihre Heimatregion zurückgehen, als Illusion anzusehen, der auch die erste Zuwanderungsgeneration weiterhin anhing. Hinzu kam seit den 1980er Jahren die Ideologie des idyllischen Multikulturalismus, die nicht nur von neuen politischen Bewegungen, sondern auch von Vertretern der Geisteswissenschaften als Mischung aus ideologischer Gebundenheit und dem Bild des „edlen Wilden mit seinen nicht antastbaren kulturellen Besonderheiten“ gepflegt wurde, welches der französische politische Theoretiker Jean-Jacques Rousseau in seinem Discours „Über die den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen“ von 1754 als Urzustand der Gleichheit entworfen hatte.  


Damit wurden Integrationsmaßnahmen gezielt unterbunden, deren Folgen heute umso stärker hervortreten.


Nun zeichnet sich die türkische Community in Deutschland (um die es in der Hauptsache geht) durch eine Heterogenität aus. Es gibt nicht wenige türkischstämmige Eltern, für die die Bildung ihrer Kinder ein hohes Gut darstellt und Erfolgsgeschichten türkischstämmiger Angehöriger der zweiten Zuwanderungsgeneration. Aber ebenso steigt der Anteil der Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte, die aufgrund ihrer marginalen Bildungs- und Sprachkompetenz eine resistente neue „Gastarbeitergeneration“ bilden, die ein Leben lang auf staatliche Transferleistungen angewiesen sein werden. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit haben 68 Berliner Schulleiter des Schulbezirks Berlin-Mitte in einem Brandbrief an die Senatsverwaltung die katastrophalen Bedingungen an ihren Schulen beklagt. Der Ausländeranteil an den Schulen liegt durchschnittlich bei 90%, der Anteil von Familien mit deutlich unterdurchschnittlichen Einkommen bei 65%. Nahezu alle Eltern, die es sich leisten können, melden ihre Kinder an Privatschulen oder an Schulen in anderen Bezirken an. Viele Kinder beherrschen nicht die deutsche Sprache und die Eltern stellen aufgrund fehlender Sprachkompetenz keine Hilfe dar. Vielmehr seien diese noch in tradierten archaischen Clanstrukturen gefangen und begreifen nicht, welchen Wert eine gute Bildung besitzt.


Damit stehen aktuell die immer noch vertretenden Migrationsmodelle der „self-fulfilling prophecy“ in der Nachfolge der „Chicago School“ auf dem Prüfstand, die Integration als intergenerativen und einseitigen zwangsläufigen Erfolgsprozess definieren, der in Form einer Kausalabfolge von der kognitiven Assimilation (Spracherwerb) über die strukturelle (Ausbildung, Arbeitsmarkt) und soziale Integration (Kontakte und Netzwerke) in eine identifikative Assimilation in Form der Identifizierung mit den Normen und Werten der Aufnahmegesellschaft unter Aufgabe der bisherigen ethnisch-kulturellen Identität endet.


Vielmehr erleben wir heute verstärkte Formen der residentiellen Segregation einer quantitativ größer werdenden neuen Unterschicht abgehängter Einheimischer und Zuwanderer, die sich durch soziale und moralische Verwahrlosung und Verrohung auszeichnet. Der Bochumer Stadtsoziologe Prof. Dr. Klaus Peter Strohmeier spricht hier von „demokratiefreien Zonen“, dessen Bewohner in einem apathischen Gestaltungspessimismus gefangen sind.


Solche Zustände herrschen heute auch in jeder Stadt in NRW. Ganze Stadtteile nähern sich vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung im Zeitablauf immer weiter den Verhältnissen einer „orientalischen Stadt“ mit mehrkerniger ethnisch-religiöser Segregation an, wo der Rückzug in die eigene lokal zentrierte Parallelgemeinschaft mit hohem sozialen Druck durch Familie und Verwandtschaft, transnationalem Heiratsverhalten in Form von „Importbräuten“, eigener spezifischer Ethnic Infrastruktur und verstärktem Einfluss islamischer Dachverbände Integration unmöglich macht, das man die Alltagswelt ohne deutsche Sprachkompetenz bewältigen kann. Hier wird die Familie zum „Netz und Käfig“ (so Janßen/Polat 2006 in einer Untersuchung bez. der Integration türkischer Migranten der zweiten Generation in Hannover), die Handlungsoptionen einschränkt und nur begrenz Ressourcen zur Verfügung stellen kann, die Integration fördern. Gerade nach hier geholte Importbräute, die sich bruchlos in die archaisch-patriarchalischen Strukturen einfügen, können ihren Kindern keine Hilfe sein, da sie selbst die deutsche Sprache nicht sprechen und man es auch verbietet, diese zu erlernen.


Um Integration zu fördern, bedarf es daher vielmehr gezielter Lenkung mit der Anwendung von Sanktionen bei regelwidrigem Verhalten. Angefangen von einer Deutschpflicht vom Kindergarten an über die Streichung von Kindergeld (wenn das Kind die Schule nicht besucht) bis zur Pfändung in Hartz IV Leistungen bei Bußgeldbescheiden für die Eltern von Schulverweigerern besteht ein Instrumentarium, welches verstärkt angewendet werden muss, wenn Integrationsunwilligkeit vorliegt. Abzulehnen sind dagegen solche Vorschläge wie die der Sozialwissenschaftlerin Dr. Necla Kelek, die eine 10% Migrantenquote für Betriebe gefordert hat, da man damit nicht an die Ursachen herangeht, sondern vielmehr Tendenzen von Integrationsunwilligkeit verstärkt.


Mag das vielen zu weit gehen, so muss eines am Ende klar herausgestellt werden. Es geht hier um Kinder, denen aus Scheu vor einer objektiven Diskussion ohne Tabus die Zukunft genommen wird. Und letzten Endes auch um den Erhalt des Gemeinwesens, welches schon heute durch steigende Desintegration gefährdet ist.


 


 


Update: al Qaeda al-Jihad Organization in the Arabian Peninsula (Al-Malahim Media): "From Here We Start and in Aqsa We Meet"
24.01.2009 10:32:40

In der Zwischenzeit ist das offizielle Video als Bestätigung der Gründung der neuen  al-Qā´ida Organisation  "Tanzim al-Qa'idah fi Jazirat al-'Arab" im Internet veröffentlicht worden:





Neue al-Qā´ida Organisation auf der arabischen Halbinsel
21.01.2009 21:32:19

Amir Abu-Basir, Amir (Befehlshaber) der   القاعدة   al-Qā´ida in Saudi-Arabien hat die Existenz einer neuen Organisation verkündet, die den Namen "al-Qā´ida  auf der arabischen Halbinsel (Tanzim al-Qa'idah fi Jazirat al-'Arab) " trägt. Dazu haben sich die frühere  "Mujahideen of the Land of the Two Holy Places (Saudi Arabia)"  und die  "al-Qā´ida des  Emirat Yemen" zusammengeschlossen, um in Zukunft die "Versorgungswege zu den Basen der Zionisten und Kreuzfahrer auf der arabischen Halbinsel zu zerstören" und neue Trainingscamps zu erreichten, wo neue Mudschaheddin trainiert werden sollen, um "Palästina zu befreien". Damit will al-Qā´ida  ihren Einfluss in Palästina ausweiten, wo derzeit (noch) die HAMAS Gruppen wie   جَيش الإسل   Ǧaiš al-Islām (Armee des Islam) bekämpft, die Verbindungen zu al-Qā´ida besitzen. Damit hat sich meine Einschätzung des ersten Blogeintrages bezüglich der zukünftigen Entwicklung des Yemen zu einem neuen Zentrum des Jihadismus bestätigt.







Quelle: http://wapedia.mobi/de/Arabische_Halbinsel




        Die Grafik steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Indoktrination einer 2jährigen Muslima durch den salafitischen Islam
18.01.2009 22:00:04



http://de.youtube.com/watch?v=k-BLJJUy8wo&feature=related

Anmerkung:

Der hier gepredigte salafitische Islam, der sich als Reformislam an den as-salaf as-salih (den frommen Altvorderen von Medina = der Prophet und seine sahaba [Begleiter und Gefährten]) orientiert, um eine neue Umma im Geist der Altvorderen zu errichten, findet seine Inspiration im genannten Ahamd Ibn Hanbal (780 - 855 n.Chr.), dem Begründer der hanbalitischen Madhhab (Rechtsschule), die zwar die jüngste und kleinste der vier sunnitischen Madhahib ist, aber großen Einfluss u.a. bei den saudi-arabischen al-Muwahiddun findet.
Nach Aussagen von Aussteigern jihadistischer Gruppen ist der salafitische Islam derjenige, der global in den madaris (islamischen Lehranstalten) am meisten gelehrt wird. In Deutschland gelten rund 12 Moscheen als salafitisch dominiert.

Auch die Ayat al Kursi (besser bekannt als "Thronvers") verdeutlicht das im interreligiösen Dialog unterschlagene unterschiedliche Gottesbild zwischen Christentum und Islam.

Sure 2, Vers 255 lautet:

Allah - kein Gott ist da außer Ihm, dem Ewiglebenden, dem Einzigerhaltenden. Ihn ergreift weder Schlummer noch Schlaf. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Wer ist es, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt; sie aber begreifen nichts von Seinem Wissen, es sei denn das, was Er will. Weit reicht Sein Thron über die Himmel und die Erde, und es fällt Ihm nicht schwer, sie (beide) zu bewahren. Und Er ist der Hohe, der Erhabene. [Zit. nach der Onlineausgabe des Koran auf der Homepage des Zentralrates der Muslime in Deutschland]

Anders als Judentum und Christentum lehren, beschränkt der Koran das Schöpfungshandeln nicht auf ein Sechs-Tage-Werk "am Anfang", nach dessen Vollendung Gott sich von seinem Werk zurückzieht, um freilich als Herr der irdischen Geschichte bisweilen in den Weltenlauf einzugreifen, wozu auch der Tod seines Sohnes Jesus Christus gehört (was von den Muslimen bekanntlich abgelehnt wird, da Allah keinen Sohn hat. So Sure 112, Vers 3:

Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden [Zit, s.O.]


Vielmehr ist für einen gläubige Muslim Allah in jedem Augenblick der Existenz gegenwärtig, da Allah von seinem Thron aus das Weltgeschick lenkt. So Sure 55, Vers 29:

Ihn bitten alle, die in den Himmeln und auf Erden sind. Er ist tagtäglich in jeglichem Einsatz. [Zit, s.O.]

Somit hat ein Muslim nur eine Lebensaufgabe (nach dieser Religionsauslegung). Sein Gesicht in ewiger dankbarer Verehrung Allah zuwenden (die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Muslim), da dies die einzige dem Menschen zugedachte Daseinshaltung ist. So Sure 30, Vers 30:

So richte dein Antlitz in aufrichtiger Weise auf den Glauben; (dies entspricht) der natürlichen Veranlagung, mit der Allah die Menschen geschaffen hat. Es gibt keine Veränderung an Allahs Schöpfung. Das ist der beständige Glaube. Allein die meisten Menschen wissen es nicht. [Zit, s.O.]

Und Sure 3, Vers 20:

Und wenn sie mit dir streiten, so sprich: "Ich habe mich ganz und gar Allah ergeben [gemeint ist hier das Gesicht ganz zu Allah wenden, eig. Einfügung], und ebenso, wer mir nachfolgt." Und sprich zu jenen, denen die Schrift gegeben wurde, und zu den Unbelehrten: "Werdet ihr Muslime?" Und wenn sie Muslime werden, sind sie geleitet; kehren sie sich jedoch ab, so obliegt dir nur die Verkündigung. Und Allah durchschaut die Diener. [Zit,s.O.]

Hier deutet sich die Wandlung des Begriffes Muslim an. Von demjenigen, der sein Gesicht ganz Allah zugewendet hat zur Bezeichung für denjenigen, der ein Bekenner der von Muhammad gestifteten Religion ist.

Update Lagebericht Pakistan/Afghanistan
18.01.2009 10:35:01

Auf jihadistischen Webseiten wurde ein Video mit dem Titel "Abu Talha der Deutsche" veröffentlicht, welches von der  السحاب   As-Sahab Foundation for Islamic Media Publication angefertigt wurde. In diesem Video in deutscher Sprache mit arabischen Untertiteln, welches anscheinend im Okober 2008 angefertigt wurde, droht ein vermummter Mann mit dem Namen "Abu Thala al-Almani" u.a. mit Vergeltungsmaßnahmen, wenn die deutsche Regierung die ISAF Kontingente nicht aus Afghanistan abzieht. Auch wenn die Echtheit bis jetzt nicht bestätigt wurde, verdeutlicht das Video die sich verstärkende Gefährdungslage für deutsche Ziele in Afghanistan, die vermehrt in das Zielspektrum jihadistischer Anschläge gerät. So wie beim Anschlag vor der deutschen Botschaft in Kabul.







Lagebericht Pakistan/Afghanistan
16.01.2009 20:54:37

Während die Medien ihre Berichterstattung auf die militärische Operation der IDF im Gazastreifen focusiert haben, gewinnen jihadistische Kräfte in Pakistan, Afghanistan und Indien an Bedeutung. In allen drei Ländern können verstärkte Aktivitäten beobachtet werden, die auch die Sicherheitsinteressen Deutschlands tangieren.


Insbesondere die Entwicklungen in Pakistan und Afghanistan betreffen kurzfristig direkt die eingesetzten ISAF Kontingente in Afghanistan, langfristig aber auch die innere Sicherheit Deutschlands, da jihadisierte junge Muslime und Konvertiten zwischen 18 – 25 Jahren entweder über den Umweg über einschlägig bekannte ägyptische Sprachschulen, oder direkt durch Einreise ins Land (teilweise mit Unterstützung der nicht eindeutig zum Jihadismus zuzuordnenden Erweckungs- und Missionsbewegung Tablighi Jamaat) ihre Ausbildung zum šahīd in Ausbildungslagern der al-Qā´ida im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet  der Federally Administered Tribal Areas (FATA ) erhalten.


Wie in einer Analyse im Oktober 2008 ausgeführt, werden damit in Zukunft „Europa- Afghanen“ und der „urbane Jihadist“ zu neuen Gefährderkategorien, die die Gefährdungsintensität in Deutschland erhöhen.


Dieses durch tribale Strukturen bestimmten Gebiete haben sich in den letzten Jahren zu einem neuen Zentrum des Jihadismus entwickelt, wo die zweite Generation der New Taliban und die wieder erstarkte und re-strukturierte al-Qā´ida faktisch die politische Macht übernommen haben. Die zur Bekämpfung eingesetzte pakistanische Armee befindet sich in der Defensive, was auch durch den Abzug von rund 30.000 der dort stationierten rund 80.000 Soldaten verstärkt wurde, die die pakistanische Regierung an die pakistanisch-indische Grenze verlegt haben, da der Kaschmir Konflikt durch die Attentate in Mumbai eine neue Eskalationsstufe erreicht hat.


Derzeit erfolgen in der Hangu Agency der pakistanischen „North West Frontier Province“ (NWFP) und in Kurram (FATA) innerislamische Auseinadersetzungen, wobei die von den Taliban unterstütze sunnitische Mehrheit „ethnische Säuberungen“ gegen die schiitische Minderheit durchführt. Rund 60% der dort ansässigen Schiiten haben die Gebiete verlassen. Von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbemerkt spielt sich hier ein Massenmord ab, da die pakistanische Armee das Gebiet nicht mehr unter Kontrolle hat, sondern „non-local“ Taliban regieren.


Dies gilt auch für den SWAT Agency, wo die Taliban unter Führung von Maulana Fazlullah rund 80% des Gebietes kontrollieren und Schritt für Schritt die Šarīa einführen, wodurch insbesondere muslimische Mädchen und Frauen betroffen werden. Seit dem 15.01.2009 gilt ein absolutes Verbot für diese, Schulen und Universitäten zu besuchen. Gleichzeitig wird Terror gegen die Zivilbevölkerung ausgeübt, dem Anfang Januar schon 39 Menschen zum Opfer fielen, die wegen angeblicher „Spionage“ hingerichtet wurden. Ebenso stehen die tribalen Agencys Süd- und Nordwaziristan nicht mehr unter staatlicher Kontrolle. So wurden in der Bajaur Agency 11 Stammesälteste von den Taliban entführt, die sich auf dem Rückweg von einer Konferenz befanden, wo nach dem erfolgreichen Vorbild des Counter Insurgency im Irak in Form der Bewegung „The Awakening“ über die Bildung einer Anti Taliban Front unter Mithilfe der pakistanischen Regierung verhandelt wurde.


Auch die Situation in Afghanistan wandelt sich zu Ungunsten der dort eingesetzten U.S. und Nato-Truppen, da seit Ende 2001 im Rahmen des Nation Building keine Zentralgewalt mit starken Strukturen errichtet werden konnte. Die Regierung Karsai kann sich derzeit nur noch in Kabul und der näheren Umgebung unter den Schutz amerikanischer Truppen frei bewegen.


Die New Taliban haben schon den Medienkrieg gewonnen, da in der öffentlichen Wahrnehmung der Terror gegen die Zivilbevölkerung ausgeblendet wird (die Mehrzahl der Afghanen stehen den Taliban bis jetzt noch negativ bis feindlich gegenüber). Sie können damit ihre Propaganda durch gezielte Nutzung von Reportern verbreiten, die jederzeit Kontakt mit „öffentlichen Pressesprechern“ der Taliban aufnehmen können, deren Berichterstattung sich fast ausschließlich mit Attentate gegen militärische Ziele beschäftigt. Im Zeitalter der schnelllebigen Informationsverbreitung ein nicht zu unterschätzender Vorteil gegenüber der langsamen Pressearbeit der Militärs.


Auch die militärische Auseinandersetzung erhält durch die sich abzeichnende Niederlage des Jihadismus im Irak eine neue Qualität, da gezielt Mudschaheddin aus der arabischen Welt und muslimischen Diasporagemeinden westlicher Staaten verstärkt nach Afghanistan einsickern. So werden die rund 45.000 Kämpfer der Taliban von rund 8.000 - 12.000 Söldnern unterstützt, von denen rund 85% aus Pakistan und Saudi-Arabien stammen. Auch im Irak stammten rund 85% der im Irak agierenden und aus dem Ausland eingesickerten Mudschaheddin aus Saudi-Arabien.


Die alliierten Streitkräfte stehen damit einem Gegner gegenüber, der nicht nur aus Old and New Taliban, sondern sich auch aus Kräften der al-Qā´ida und der Hezb-e Eslami unter Führung des früheren afghanischen Ministerpräsidenten Gulbuddin Hekmatyar zusammensetzt. Letztere sollen nach Informationen aus Pakistan rund 4000 junge Mudschaheddin ausgebildet haben, die zur Unterstützung der HAMAS nach Gaza entsandt werden sollen. Daneben spielen die örtlichen Warlords und Clanobersten eine wichtige Rolle, die sich u.a. durch den Opiumanbau finanzieren. Afghanistan ist global gesehen der „Narcotic State“ mit einer Rekordernte von ca. 8200 Tonnen Opium 2007, was insgesamt 92% der weltweiten Opiumproduktion entspricht. Rund 90-95% des in Deutschland gehandelten Heroins stammen aus Afghanistan.


Alle diese Gruppen führen verstärkt den Ǧihād gegen die als „Okkupanten“ angesehenen alliierten Truppen, deren Verluste in den letzten Monaten kontinuierlich gestiegen sind. Statistisch vergeht heute in Afghanistan fast kein Tag mehr ohne Opfer unter den U.S. und NATO Truppen:




Coalition Military Fatalities By Year





Year    US       Other   Total





2009    8          6          14





2008    155      139      294





2007    117      115      232





2006    98        93        191





2005    99        31        130





2004    52        6          58





2003    48        9          57





2002    49        20        69





2001    12        0          12





Total    638      419      1057




Quelle: http://icasualties.org/oef/





Weichen die afghanischen Mudschaheddin auch der offenen Konfrontation gegen den waffentechnisch überlegenen Gegner aus, so hat sich hier ein asymmetrischer Konflikt entwickelt, der sich zu einem physischen und psychischen Abnutzungskrieg zu Lasten der eingesetzten alliierten Truppen entwickelt hat, dessen Ziele aber neben der Installierung eines islamischen Staates auf Grundlage der Šarīa  auch auf die Meinungsbildung der Bevölkerung der involvierten Staaten gerichtet ist. Gerade vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen in Deutschland muss mit verstärkten Angriffen auf die in Afghanistan stationierten ISAF Kontingente gerechnet werden, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen, damit diese die politisch Verantwortlichen solange unter Druck setzt, bis die Bundeswehr aus Afghanistan abgezogen wird. Dieses gilt auch für Deutschland selbst, da nach hier zurückkehrende „Europa Afghanen“ als šahīd Anschläge verüben könnten, um politische Entscheidungen zu beeinflussen.


Gelingt es den jihadistischen Kräften in Afghanistan und Pakistan langrfistig, ihre Kontrolle über das pakistanisch-afghanische Grenzland zu festigen und auszubauen, geraten die in Afghanistan eingesetzten Truppen in eine klassische Umklammerungssituation, die zu einem nicht zu gewinnenden Zweifrontenkrieg führt. Das verdeutlicht folgende Karte:








Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Map_of_FATA_in_Pakistan.PNG


           Der Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation




Und wenn man eines nicht unterschätzen sollte, dann die Kampfstärke der afghanischen Mudschaheddin, was die fast vollständige Vernichtung des englischen Heeres unter der Führung von Elphey Bey beim Rückzug aus Kabul während des ersten Afghanisch-Britischen Krieges im Januar 1842 bis heute eindringlich verdeutlicht.


Was fehlt, ist derzeit eine ebenso langfristige Strategie, um die Zivilbevölkerung zu gewinnen und die jihadistischen Kräfte einzudämmen. Denn militäisch wird der Krieg in Afghanistan schon jetzt nicht zu gewinnen sein.



















 










 










 










 










 


















 










 










 










 










 










 










 










 










 










 

Charta der HAMAS
06.01.2009 22:59:43

Die Charta der "Islamischen Widerstandsbewegung" (HAMAS)






Die Islamische Widerstandsbewegung, bekannt unter dem Namen  حماس  HAMAS, ist eine extremistische, fundamentalistisch-islamische Organisation, die den palästinensischen Zweig der ägyptischen Muslimbruderschaft darstellt, heute aber vermehrt unter dem Einfluss der schiitischen islamischen Republik Iran steht. Ihr bewaffneter Arm, die Izz ad-Din al Qassam Brigaden, verfügt neben rund 15.000 gut ausgebildeten und hoch motivierten Mudschaheddin (neben der ebenfalls vom Iran unterstützen libanesischen Hez'b Allah) über modernste russische Raketen und Panzerabwehrwaffen. Dutzende Mitglieder der HAMAS (ebenso wie Mitglieder des "Islamischen Jihad") wurden im Iran ausgebildet. Bezieht man die sich in einer Transformation befindlichen und auch vom Iran unterstützen schiitischen Mahdi Milizen im Irak ein, weitet der Iran seinen Einfluss in der islamischen Welt weiter aus, womit auch das spezifisch eschatologische Religionsverständis des Schiitentums an Bedeutung gewinnt, welches die Wiederkehr des verborgenen 12. Imams "al-Mahdi al-Muntazar" mit allen Mitteln vorantreiben will.






[Der Namensgeber Shaikh Izz ad-Din al Qassam führte schon in den 1930er Jahren einen Jihad  gegen "Briten und Juden" in Palästina].






Die Ideologie des HAMAS verbindet religiöse Grundsätze und panarabische Ideen mit Bestrebungen nach einem palästinensischen Staatswesen.






Am 18. August 1988 gab die Islamische Widerstandsbewegung ihre Charta heraus. Sie ist ein umfassendes Manifest, das aus 6 separaten Absätzen besteht. Die Charta propagiert als zentrales Ziel des Hamas die totale Zerstörung des Staates Israel durch den Jihad als Vorstufe einer globalen neuen Shoa.






Dem Motto der Charta folgend, forderte der Hamas seine Anhänger im Oktober 1990 mit dem Flugblatt Nr. 65 zum Mord an Juden auf: "Jeder Jude ist ein Siedler und es ist unsere Pflicht, ihn zu töten."






Nachfolgend Auszüge aus der HAMAS-Charta:








Die Ziele des HAMAS:






"Die Islamische Widerstandsbewegung ist eine ausschließlich palästinensische Bewegung, die Allah die Glaubenstreue hält und deren Weg der Islam bestimmt. Sie strebt danach, das Banner Allahs über jedem Zentimeter Palästinas zu entfalten." (Artikel 6)







Die Zerstörung Israels:






"Israel existiert und wird weiter existieren, bis der Islam es ausgelöscht hat, so wie er schon andere Länder vorher ausgelöscht hat." (Präambel)







Die moslemischen Ursprünge des Gebietes:






"Das Land Palästina ist ein Islamischer Waqf (Heiliger Besitz), der den kommenden Generationen der Moslems bis zum Ende der Zeiten als Vermächtnis gegeben wurde. Es darf weder darauf verzichtet werden, noch darf etwas davon abgetrennt werden." (Artikel 11)






„Palästina ist ein islamisches Land ... Deshalb ist die Befreiung Palästinas für jeden Moslem die höchste persönliche Pflicht, wo immer er sich befindet." (Artikel 13)







Der Aufruf zum Jihad:






"Der Jihad ist die persönliche Pflicht jedes Moslems, seit die Feinde Teile des moslemischen Landes geraubt haben. Angesichts des Raubes durch die Juden ist es unvermeidlich, dass ein Banner des Jihad gehisst. wird." (Artikel 15)







Ablehnung von Friedensinitiativen:






"Friedensinitiativen und so genannte Friedensideen oder internationale Konferenzen widersprechen dem Grundsatz der Islamischen Widerstandsbewegung. Die Konferenzen sind nichts anderes als ein Mittel, um Ungläubige als Schlichter in den islamischen Ländern zu bestimmen ... Für das Palästina-Problem gibt es keine andere Lösung als den Jihad. Friedensinitiativen sind reine Zeitverschwendung, eine sinnlose Bemühung." (Artikel 13)






Missbilligung des israelisch-ägyptischen Friedensvertrages:






"Ägypten wurde durch das verräterische Camp-David-Abkommen aus dem gemeinsamen Kampf (gegen den Zionismus) herausgelöst. Die Zionisten versuchen, die anderen arabischen Staaten in ähnliche Abkommen hineinzuziehen ... Vom gemeinsamen Kampf gegen den Zionismus abzulassen ist Hochverrat; verflucht ist, wer eine solche Tat begeht." (Artikel 32)







Antisemitische Hetze:






"Das jüngste Gericht wird nicht kommen, solange Moslems nicht die Juden bekämpfen und sie töten. Dann aber werden sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken, und die Steine und Bäume werden rufen: 'Oh Moslem, ein Jude versteckt sich hinter mir, komm' und töte ihn.'" (Artikel 7)






Die Feinde haben lange Zeit Ränke geschmiedet ... und riesigen, bedeutungsvollen, materiellen Reichtum angesammelt. Mit ihrem Reichtum haben sie weltweit die Kontrolle über die Medien übernommen, ... mit ihrem Geld haben sie in verschiedenen Teilen der Welt Revolutionen gesteuert ... Sie standen hinter der Französischen Revolution, der Russischen Revolution und den meisten anderen Revolutionen ... Mit ihrem Geld bildeten sie geheime Organisationen, z. B. die Freimaurer, die Rotary Clubs und die Lions Clubs, welche über die ganze Welt ausgebreitet sind, um Gesellschaftssysteme zu zerstören und zionistische Interessen wahrzunehmen ... Sie standen hinter dem I. Weltkrieg und bildeten den Völkerbund, mit welchem sie die Welt regierten. Sie standen hinter dem II. Weltkrieg, durch den sie riesige finanzielle Gewinne erzielten ... Sie sind die Drahtzieher eines jeden irgendwo in der Welt geführten Krieges." (Artikel 22)






"Die zionistischen Intrigen werden kein Ende nehmen. Über Palästina hinaus werden sie sich vom Nil bis zum Euphrat ausbreiten. wenn sie sich das Gebiet einverleibt haben, auf das sie ihre Hand gelegt haben, freuen sie sich auf die nächste Expansion. Ihr Programm ist in den "Protokollen der Weisen von Zion" niedergelegt." (Artikel 2)






"Der Hamas betrachtet sich selber als Speerspitze und Vorhut des gemeinsamen Kampfes gegen den Welt-Zionismus ... Islamische Gruppen in der ganzen arabischen Welt sollten das gleiche tun, da sie für ihre zukünftige Aufgabe, den Kampf gegen die kriegstreiberischen Juden, bestens gerüstet sind." (Artikel 32)






Quelle der Charta: Israelische Botschaft Berlin










 

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