Dr. Thomas Tartsch
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Immer mehr ausländische Jihadisten in GAZA - HAMAS setzt Aufrüstung fort
11.08.2009 21:10:56

Immer mehr Mudschaheddin aus dem arabischen Ausland finden ihren Weg in den Gaza-Streifen. Es handelt sich dabei um sunnitische Muslime, die dem Umfeld des „Globalen Jihad“ zugerechnet werden; viele von ihnen haben gegen die US-Truppen im Irak gekämpft. Bislang sind sie in Gaza jedoch lediglich in relativ wenige Attacken gegen Israel verwickelt gewesen.
In Sicherheitskreisen geht man davon aus, dass der Zustrom ausländischer Terroristen nach Gaza mit dem Abnehmen der Konflikte im Irak im Vorfeld des erwarteten US-Truppenabzugs noch zunehmen wird. Die Terrororganisation HAMAS, die den Küstenstreifen beherrscht, steht ihnen eher kritisch gegenüber, da sie sie nur schwer kontrollieren kann.
Indes setzt die HAMAS im Windschatten der äußeren Ruhe in Gaza ihren Waffenschmuggel kontinuierlich fort. Aufgrund der erschwerten Bedingungen bei den Schmuggeltunnelaktivitäten setzt die Terrororganisation jedoch immer mehr auf die heimische Produktion von Raketen und anderen Waffen.

Quelle: Haaretz, 11.08.09

Erfolgreiches Kinetic Targeting vertreibt al Qaida Führungseben aus den pakistanischen Stammesgebieten
09.08.2009 10:17:00

Nach neuesten Analysen wurde durch das erfolgreiche Kinetic Targeting (gezielte Tötung) amerikanischer und britischer Streitkräfte mittels Pretador- und Reaperdrohnen (die mit Hellfire Raketen ausgestattet sind) im pakistanischen Stammesgebitet, durch die in den letzten 18 Monaten nach CIA Angaben 20 Personen der Führungsebene der al Qaida/pakistanische Taliban getötet wurden, die "alte" Führungsebene der al Qaida in diesem Gebiet dazu gewzungen, in urbane Gegenden auszuweichen. Während das entstandene Vakuum auf der Führungsebene im tribalen Bereich der pakistanisch-afghanischen Grenze durch eine neue und junge Generation von pakistanischen Taliban ausgefüllt wird, werden die Aktionen von al Qaida durch einen aus 15 Personen bestehenden Shura Rat koordiniert, der von Mustafa abul al-Yazidi und Abu Yahaya al-Libbi geleitet wird. Während sich Hinweise verdichten, die den Aufenthaltsort von Usama Ibn Ladin in Waziristan negieren, etabliert sich derzeit eine neue Führungsebene des hybriden global agierenden Terrornetzwerkes al Qaida unter der Führung von Jihadisten aus Somalia und Lybien, die mittles modernsten Kommunikationsmitteln mit Sleeper Cells auf der ganzen Welt in Verbindung stehen. Das bestätigt die seit rund drei Jahren zu beobachtende Internationalisierung des globalen Jihadismus, da sich die Führungsebene wie bei der ersten al Qaida Generation bis Ende 2001 nicht mehr primär aus arabischen Mudschahiddin zusamensetzt, sondern aus Mudschahiddin, die aus  Somalia, der Türkei, Saudi Arabien, Bangladesch und Nordafrika stammen.

Juli 2008 verlustreichster Monat des bisherigen Afghanistaneinsatzes - "urbaner Jihad" Jihad der Zukunft
01.08.2009 09:36:13

Mit 74 gefallenenen Soldaten im Juli 2009 (Juli 2008: 30 gefallene Soldaten) stellt sich dieser Monat als der verlustreichste Monat des bisherigen Afghanistaneinsatzes seit Ende 2001 dar, wobei die amerikanischen Streikräfte mit 39 gefallenen Soldaten im Juli 2009 ebenfalls ihren verlustreichsten Monat zu verzeichnen haben, bei dem die meisten Soldaten durch eine  Unkonventionelle Spreng- oder Brandvorrichtung (USBV) (engl. improvised explosive device, IED) getötet wurden. Insgesamt sind bis Ende 2009 230 gefallene Soldaten zu verzeichnen (129 amerikanische/ 101 andere Nationaliät), womit die Gesamtzahl der gefallenen Soldaten des Jahres 2008 (232) schon im dritten Quartal fast erreicht wird. Bei gleich bleibender Entwicklung wird bis Ende 2009 auch das bisher verlustreichste Jahr 2008 mit 294 gefallenen Soldaten übertroffen werden, da ein Ende der militärischen Auseinandersetzungen nicht abzusehen ist, da sich Afghanistan nach der Niederlage der jihadistischen Kräfte im Irak zum neuen Ausweich- und Operationsgebiet ausländischer Mudschahiddin entwickelt hat. Schon im Irak waren rund 90% der dort kämpfenden Mudschahiddin Ausländer, wobei der größte Teil aus Saudi-Arabien stammte.


Nach den "Araber Afghanen" der ersten al Qaida Generation hat sich in Afghanistan eine neue "Internationale der Mudschahiddin" gebildet, da aktuell Jihadisten aus der ganzen Welt in Afghanistan den Jihad ausüben.Das verdeutlichen die global ins Internet eingestellten und einzusehenden Werbevideos für den Jihad in Afghanistan, die gezielt Mudschahiddin verschiedener Nationen zeigen, die sich als verschworene und gleichberechtigte Kampfgemeinschaft präsentieren, wobei die aus Deutschland stammenden Chouka Brüder einen Schwerpunkt für die Rekrutierung neuer Kämpfer bilden, da Deutschland seit Ende 2008 nicht nur  vor dem Hintergrund der anstehenden Bundestagswahlen direkt ins Zielspektrum des global agierenden Jihadismus gerückt ist, sondern auch, weil es sich derzeit das schwächste Glied in der Kette der am Gegenjihad beteiligten Länder darstellt, wo ein erfolgreicher Anschlag mit einem Bodycount in Höhe der Londoner Anschläge von 2005 ausreichen würde, um einen Rückzug der ISAF Kontingente aus Afghanistan zu forcieren, da die Stimmung in der mehrheitlich desinteressierten Bevölkerung schon seit längerem gegen den Afghanistaneinsatz eingestellt ist, was auch der unzureichenden Informationspolitik der Bundesregierung und des fehlenden Rückhalts für die eingesetzten Bundeswehsoldaten durch die Politik im Allgemeinen anzulasten ist.


Wie ich in meiner im Okotber 2008 veröffentlichten Analyse über den "urbanen Jihadisten und die neue Gefährderkategorie der Europa-Afghanen" , die im Punkt des urbanen Jihadisten auch von anderen Terrorismusexperten wie Whalid Pares in ähnlicher Form vertreten wird , vorhergesagt habe, wird der Jihad der Zukunft in urbanen Gegenden geführt werden, während Kriege wie der in Afghanistan ein Beispiel für (in Ergänzung zu Münklers Theorie der "neuen Kriege) den Raumerhaltungs- und Raumgewinnungskrieg in der Spielart von Jihad und Gegenjihad mit den Schwerpunkten Pheripherie und Zentrum darstellt.


Immer mehr deutsche junge Muslime und Konvertiten bilden nicht nur das Potential des indigenen "homegrown terrorism", sondern werden seit Mitte 2007 in ausländischen Trainingslagern ausgebildet. So dieses Jahr schon 40 deutsche Konvertiten, die in Pakistan ausgebildet wurden, womit 15% der dort ausgebildeten Jihadisten deutsche Konvertiten sind. Mit steigender Tendenz muss man hinzufügen, da kaum Erkenntnisse über die existenten jihadistischen Netzwerkstrukturen vorliegen.


Diese Jihadisten kämpfen auch in Afghanistan innerhalb der neuen Mudschahiddin Internationale, um dann später als Europa-Afghanen auch in Deutschland den urbanen Jihad auszuüben. Damit bedarf es nicht nur endlich einer Counterinsurgency in Afghanistan, sondern auch in Deutschland müssen neue Gegenstrategien für die Bekämpfung des urbanen Jihadismus entwickelt werden.


Update: Taliban in Afghanistan kämpfen nach neuer Verhaltensfibel
30.07.2009 14:01:17

Nährere Informationen über den Inhalt der neuen Verhaltenfbibel finden sich hier und im ersten angegebenen Artikel im Kasten auf der linken Seite.

Taliban in Afghanistan kämpfen nach neuer Verhaltensfibel - Gegenstrategie zur neuen Counterinsurgency der NATO Truppen
28.07.2009 10:40:42

Nach neuesten Informationen haben einen Monat vor den Präsidentschaftswahlen die in Afghanistan kämpfenden Mudschaheddin eine neue Verhaltensfibel mit dem Namen  "The Islamic Emirate of Afghanistan Rules for Mujahideen" erhalten. Diese 13 Kapitel und 67 Artiel umfassende Kampfanleitung, die unter der Ägide von Mullah Omar erstellt wurde, dient folgenden Zielen:


-Konzentration der verschiedenen Talibangruppen in eine gemeinsame zentrale Organisation zur Erhöhung der Effektivität und Schlagkraft


-Selbstmordanschläge sind nur noch auf  "wichtige" Ziele erlaubt


-Die Entscheidung über die Verfahrensweise mit Kriegsgefangenen obliegt Muallah Omar oder einem seiner Stellvertreter


-Gewinnung von "Hearts ans Minds" der afghanischen Zivilbevölkerung als Gegenstrategie zur angestrebten Counterinsurgency der NATO Truppen, da durch den hohen Bodycount ziviler Kollateralschäden bei Luftangriffen immer größere Teile der Zivilbevölkerung in die Arme der Taliban getrieben wurden. Laut der neuen Verhaltensfibel sind Bombenangriffe der Taliban gegen die Zivilbevölkerung nicht mehr erlaubt.


Damit wird die langfristige Entscheidung über einen Erfolg der Afghanistan Mission nicht im militärisch operativen Bereich fallen, da schon die fehlende Man- und Firepower  der eingesetzten NATO Truppen einen militärischen Erfolg nicht zulassen, sondern eine erfolgreiche umfassende Counterinsurgency Strategie muss neben der Wahrnehmung der Besatzungstruppen als Schutzmacht und Garant von Sicherheit  durch ständige Präsenz im Raum die Trennung von Mudschaheddin und Zivilbevölkerung vorantreiben, damit der Fluß ausgetrocknet wird, wo sich der "Fisch unter Fischen" bewegen kann in Analogie zu Maos berühtem Zitat: "Der Revolutionär muss sich in den Volksmassen bewegen, wie ein Fisch im Wasser."


Falls diese neue Counterinsurgency nicht von Erfolg gekrönt ist, wird der Afghanistaneinsatz in einem Desaster münden. Die Misserfolge von der fast vollständige Vernichtung des britischen Heeres beim Rückzug aus Kabul im Januar 1842 unter Führung von Elphey Bay (William Elphinstone) bis zur Niederlage der russischen Truppen 1989 sollten Mahnung und Lehre sein, da man in Afghanistan militärisch nicht gewinnen kann.

Neues aus Dortmund
18.07.2009 08:57:55

Aufgrund einer erhaltenen Information bin ich auf die Direktkandidatin, im Wahlbezirk 2 Platz 1 auf der Bewerberliste für die Bezirksvertretung Innenstadt-Nord der FDP Dortmund, Frau Maria Souhali aufmerksam gemacht worden.


Es geht nicht um den Sachverhalt, dass Frau Souhali eine Konvertitin ist, sondern um ihre Mitgliedschaft im islamischen Bildungsverein Wali e.V – Verein für Integration und Begegnung, Helenenbergweg 19, 44225 Dortmund, dessen Homepage man unter http://data.islamiat.de einsehen kann.


Bis Anfang 2007 konnte man über die gleiche URL das sunnitisch geprägte Internetportal www.islamiat.de ebenso erreichen, welches die Internetpräsenz des „Verein Muslimischer Studentinnen [PARA]“ an der Universität Dortmund darstellte, der früher auch in dem einschlägig bekannten schiitischen und als Sprachrohr des iranischen obersten religiösen Führers Ayatollah Alī Chāmene'ī geltenden Internetportal „Muslim-Markt“ der türkischstämmigen Özoguz Brüder , in der Rubrik „Veranstaltungen“ , auftauchte.


Zugleich wurde auch der „Muslimische Studenten- und Absolventenverein an der Universität Dortmund [MSV]“ auf der Seite von Muslim-Markt genannt, der in Zusammenarbeit mit WALI e.V. jeden Samstag für Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche nach Altersklassen aufgeteilten Arabisch-, Islam- und Koranunterricht erteilte (alle Angaben Stand Februar 2006 aus meiner Dissertation). Im Februar 2007 waren die Hinweise auf die Aktivitäten der PARA, des MSV und WALI gelöscht worden. Die Rubrik „Homepages“ von „Muslim-Markt“ führte ab diesem Zeitpunkt mit dem Link „Verein muslimischer Studenten“ direkt zu www.islamiat.de .


Für meine Dissertation habe ich als Beispiele der sich in Teilen zu einer Gegengesellschaft entwickelnden digitalisierten Cyber Umma neben „Muslim Markt“ das damalige Diskussionsforum von www.islamiat.de beobachtet und ausgewertet, dessen „Politisches Forum“ nicht nur Beiträge von „Muslim Markt“ gepostet hatte. Neben verschwörungstheoretischem Denken wurde teilweise salafitisches Gedankengut verbreitet, und Diskussionsteilnehmer sprachen sich für die Errichtung eines globalen Kalifates aus, was aber teilweise von den, der Internetgemeinschaft angehörenden, Mitgliedern kritisiert wurde. Beiträge, welche Werbung für den Jihadismus enthielten, wurden gelöscht, was die Heterogenität der Meinungen in der islamischen Community verdeutlicht, die keinen monolithischen Block darstellen.


Das Internetportal wurde im Februar 2007 aus „organisatorischen Gründen“ geschlossen. Seitdem wird man über www.islamiat.de zu http://data.islamiat.de weitergeleitet, womit man auf die Startseite von „WALI Verein für Integration und Begegnung“ gelangt. (Alle Angaben aus meiner Dissertation „Da’wa und Jihad“ [Kurztitel], 2008, Bochum et. al., S.399 - 424)


Heute besteht an der Universität Dortmund die „Islamische Hochschulvereinigung (IHV)“. als Zusammenschluss zweier vorhergehender Vereine mit rund 35 untergeordneten Mitgliedern, der man allerdings den Eintrag als Verein verwehrt , da die IHV Dortmund an der Universität keinen Gebetsraum erhält. Die IHV Dortmund gehört zum „Rat Muslimischer Studierender Akademiker (RAMSA)“, wo sie mit ihrer Internetpräsenz vertreten ist.


Zu den Mitgliedern von RAMSA gehört unter anderem die „Internationale Muslimische Studenten Union e.V. (IMSU) Aachen“, Professor-Pirlet-Str. 20, 52074 Aachen. Unter der gleichen Adresse findet sich auch das Islamische Zentrum Aachen [IZA] – Bilal Moschee“, welches von den Sicherheitsbehörden dem syrischen Zweig der ägyptischen Muslimbrüder zugerechnet wird, die sich seit einer Abspaltung 1981 „Islamische Avantgarden“ nennen.


Die 1928 in Ägypten von dem Volkschullehrer asan al-Bannā (1906 -1949) gegründete sunnitische „dschamiyat al-ikhwan al-muslimin fi misr (Muslimbruderschaft in Ägypten)“ ist bis heute die einflussreichste pan-islamisch ausgerichtete Reformbewegung, die durch Infiltration sozialer Netzwerke und Kontrollen von Moscheen durch die hierarchisch strukturierte Mutterorganisation und deren Ablegern in rund 70 Ländern der Erde eine „Islamisierung von unten“ der jeweiligen Gesellschaft, durch Da’wa, karitative Angebote und das Eingehen von taktischen politischen Bündnissen auf Zeit, vorantreibt, wobei das propagierte Endziel nach der als Zwischenziel angesehenen Installierung von "islamistischen Submilieus" zur Islamisierung der jeweiligen Gesellschaften eine globale Theokratie darstellt.


Durch ihren 1966 hingerichteten und bis heute wirksamen Theoretiker Sayyid Qutb (1906 - 1966)  wurde unter anderem auch der global agierende Jihadismus eines Usāma ibn Muhammad ibn Awad ibn Lādin und al-Qā´ida inspiriert.


So durch sein erstmals 1964 publiziertes Buch „Ma'alim fi'l t-tareeq (Zeichen auf dem Weg)“, indem primär der Jihad gegen die als jahilíyya (Zeit der vorislamischen Barbarei) charakterisierte islamische Regierungen, im Geiste des Propheten und seiner Gefährten - als erste Korangeneration -, propagiert wird, um eine reine islamische Gesellschaft unter Führung eines revolutionären islamischen Kaders zu errichten, der sich am Vorbild der  as-Salaf a-āli (frommen Altvorderen) der frühen islamischen Historie im 7. Jahhundert orientiert, die mit der bestehenden ungläubigen Gesellschaft gebrochen hatten.


Eine bis heute wirkende Theorie in "islamistischen" Kreisen, die trotz der Legitimierung durch eine historisch in dieser Form nicht belegbare Konstruktion Gemeinsamkeiten zu westlichen sozialrevolutionären Bewegungen und Ideologen als islamische Spielart aufweist


In Deutschland wurde die Etablierung von Strukturen des ägyptischen Zweiges der Muslimbruderschaft ab 1958 von dem 1995 in Genf verstorbenen Saïd Ramadan, dem Schwiegersohn von asan al-Bannā (1926 - 1995), vorangetrieben. Dessen Söhne Hani und Tariq sind einschlägig bekannt. Hani Ramadan leitet das von seinem Vater in Genf gegründete „Centre islamique de Genève“, welches im Verdacht steht, die europäische Zentrale der Muslimbruderschaft zu sein.


Der umstrittene Tariq Ramadan hingegen propagiert den Neologismus des dār aš-šahādah (Haus des Glaubensbekenntnisses) als eigenständige Ausprägung einer muslimischen (Gegen-)Identität in Europa, wie zuletzt beim „Uniday 2009“ der Studentenabteilung, der von den Sicherheitsbehörden beobachteten Millî Görüş, in Dortmund. Eine in türkischer Sprache und im Veranstaltungssaal nach Geschlechtern getrennt durchgeführten Veranstaltung .


Ein weiteres Mitglied von RAMSA ist der „Islamische Studentenbund Essen der Universität Duisburg-Essen (ISB)“, der auf anderen islamischen Webseiten  mit seiner rigiden Haltung zum angeblichen Tragegebot des Kopftuches zitiert wird. Der ISB Essen unterhält an der Universität einen Gebetsraum mit nach Geschlechtern getrennten Eingängen .


WALI e.V. unterhielt unter www.islamiat.de auf der Startseite eine eigene Rubrik, die in drei Bereiche aufgeteilt war: „islamiat“, „shop“ und „seite“, wobei letztere eine Themenübersicht von WALI e.V. aus dem Jahr 2005 enthielt, die im April 2006 gelöscht wurde. Im Spätsommer 2006 wurden dafür bei WALI e.V. gehaltene Vorträge zum Download angeboten, welche sich mit religiösen Themen beschäftigten. Der damals auf der Homepage von WALI e.V. als Kontaktperson und aktuell als Vorstandsvorsitzender genannte „deutsche Islamprediger“ Abdelhay Fadil tritt auch auf anderen islamischen Homepages in Erscheinung.


So auf www.way-to-allah.com , wo unter einer eigenen Rubrik seine Predigten abrufbar sind. Auf der Seite „Unterricht und Predigten“ können neben Predigten von Abdelhay Fadil auch Predigten des einschlägig bekannten salafitischen Predigers und Konvertiten „Abu Hamza“ (Pierre Vogel) aufgerufen werden, der auch bei konservativen Muslimen umstritten ist, da seine Predigten eine Radikalisierung in Richtung des Jihadismus fördern können  .


Auch wenn sich „Way to Allah e.V.“ von den Inhalten der jeweiligen Prediger am Ende der Seite distanziert ist zu hinterfragen, warum dann überhaupt Predigten von Pierre Vogel ins Netz gestellt werden?


Der Salafismus stellt derzeit mit seinem Netzwerk und seinen Verbindungen zum hybriden transnationalen Terrornetzwerk al-Qā´ida eine der größten Gefährdungen für die innere Sicherheit Deutschlands dar, vor der neben meiner Person auch andere Wissenschaftler wie Frau Prof. Dr. Ursula Spuler-Stegemann und Dr. Guido Steinberg warnen .


„Way to Allah e.V.“ hat seinen Sitz in Köln Ehrenfeld und betreibt unter anderem einen Online Buchverleih, wobei die Anzahl jener Bücher auffallend ist, die von Konvertiten und der Schriftenreihe des „Islamischen Zentrum München“ (IZM)“  stammen, welches dem ägyptischen Zweig der Muslimbruderschaft zugerechnet wird .


Unter der identen Münchner Postadresse (Wallnerstr. 1-5, 80939 München) wie das IZM firmiert die „Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V.“ [IGD]. Alle drei Organisationen, IZA, IZM und IGD, sind Mitglieder im „Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V. (ZMD)“.


Autoren wie die Konvertiten Ahamd von Denffer, gegen ihn und andere hochrangige muslimische Funktionäre (wie Oğuz Üçüncü [Generalsekretär von Millî Görüş] und Ibrahim Faroul al-Zayat von der IGD) wird derzeit ermittelt  und Murad Wilfried Hofmann, der unter anderem bereits im Verfassungsschutzbericht des Landes Baden-Württemberg erwähnt wurde (Verfassungsschutzbericht des Landes BW 2005, S.43 mit Verweis in FN.73 auf den VSB BW 2004, S.36f.), vertreten eine (nach westlichem Verständnis) zumindest als fundamentalistisch zu charakterisierenden Auslegung von Koran und Sunna, wobei von Denffer auch die Umwandlung und Islamisierung der Gesellschaft vorantreiben will. Auch sieht er eine teilweise Unvereinbarkeit des deutschen Rechts mit dem Wunsch von Muslimen, nach Maßgabe der šarī´a in Deutschland zu leben.


Die Bücher von „Way to Allah“ stammen überwiegend von der saudi-arabischen „King Fahd National Library“, die schon einmal einen „Karton voller Bücher“ zur Verfügung stellte, die bundesweit an Infoständen von „Way of Allah e.V.“ verteilt wurden . Die puristische sunnitisch-hanbalitische Auslegung von Koran und Sunna der saudischen al-muwahhidun (besser bekannt als al-Wahhābīya) wird mit Unterstützung des Königshauses der Su´ūd global verbreitet. So durch die 1962 in Mekka gegründete und bis heute saudisch dominierte Râbitat al-Aâlam al-islâmî (Islamische Weltliga). Siehe hierzu die ausführliche Darstellung bei Grundmann, Johannes (2005): "Islamische Internationalisten. Strukturen und Aktivitäten der Muslimbruderschaft und der Islamischen Weltliga", Wiesbaden, S.75ff.


Diese im 18. Jahrhundert auf der arabischen Halbinsel entstandene und von einer wertenden Unterscheidung in Gläubige und Nichtgläubige (womit auch Muslime gemeint sind) geprägte Auslegung von Koran und Sunna gilt unter anderem auch als ideologischer Ausgangspunkt der militanten „Salafiyya-Djihadiyya“. Mit den globalen Da’wa Aktivitäten sollen sowohl Andersgläubige, als auch Muslime, zum rigorosen Islamverständnis der al-muwahiddun „bekehrt“ werden, wobei etwa in der Türkei, aufgrund der historischen Ereignisse, die zur Gründung des Einheitsstaates Saudi-Arabien am 23.09.1932 führten, ein starker Antagonismus gegen die al-muwahiddun existiert. Da aus den finanziellen saudischen Quellen teilweise auch der Jihadismus finanziert wurde, der sich nach dem 11.09.2001 verstärkt gegen den „nahen Feind“ der Su´ūd Dynastie gewandt hat, wurden seit einer Anschlagswelle in Saudi-Arabien 2003 alle radikalen ‘Ulamā’ bis auf Abd al-Aziz ibn Nasir ibn Sa’d al-Julayyil  inhaftiert. Aktuell ist nicht bekannt, ob Abd al-Aziz ibn Nasir ibn Sa’d al-Julayyil inhaftiert wurde.


Mit unterschiedlichen Mitteln also versucht Way to Allah ihr rigides Islamverständnis gegenüber der Umwelt durchzusetzen, wobei in der Regel körperliche Gewalt  zur Zieldurchsetzung abgelehnt wird .


Im Abschluss nun alle Fakten zusammenfassend, steht nicht ein wie immer gearteter Generalverdacht gegen WALI e.V., als eine islamische Bildungseinrichtung, zur Diskussion, da auch eine auf dem Bildungswunsch und Förderung der Integration beruhende islamische Bildungseinrichtung (bei gutem Willen) zur Integration beitragen kann, sondern es stellen sich vielmehr folgende Fragen, die einer dringenden Antwort bedürfen:





  • Welche Auslegung von Koran und Sunnah wird bei WALI e.V. vermittelt?



  • Welche Beziehungen bestehen zwischen Herrn Fadil und „Way to Allah“?



  • In welcher Funktion wirkt Frau Souali bei WALI e.V.?



  • Welche Integrationserfolge kann WALI e.V. nachweisen?



  • In welcher Höhe wird WALI e.V. bereits von der Stadt Dortmund unterstützt, und wird es nach der Kommunalwahl eine Erhöhung der finanziellen Mittel geben?































 
















 
















 
















 
















 

Zahl der britischen Verluste in Afghanistan übersteigt Zahl der Verluste im Irak
11.07.2009 10:04:45

Nachdem am gestrigen Tag fünf britische Soldaten durch zwei Explosionen nahe der Statd Sangin in der Provinz Helmand getötet wurden, hat Grobritannien im Afghanistaneinsatz mehr gefallene Soldaten zu verzeichnen als im bisherigen Einsatz im Irak. Schon jetzt ist der Juli 2009 für die ausländischen Truppen in Afghanistan der verlustreichste Monat während des ganzen Afghanistaneinsatzes im gleichen Zeitraum, wobei die Gesamtopferzahl des Jahres 2006 (191 gefallene Soldaten) mit 192 gefallenen Soldaten übertroffen wurde.

Europäische al Qaida Mitglieder in palästinensischen Trainingscamps ausgebildet
10.07.2009 21:55:51

Nach Angaben einer ägyptischen Tageszeitung halten sich derzeit mehrere europäische al Qaida Mitglider in Ägypten auf, die in palästinensischen Traingscamps ausgebildet und von palästinensischen Terrorgruppen finanziert werden. Diese Europäer (drei Belgier, ein Franzose und ein Brite) sollen zusammen mit sieben weiteren örtlichen al Qaida Mitgliedern Anschläge auf israelische Ziele in Ägypten verüben un den israelischen Verkehr im Suez Kanal beobachten. Nach Anagben von ägyptischen Offiziellen haben bisherge Untersuchungen einen erschreckenden Anstieg von al Qaida Aktivitäten in Ägypten und dem Gaza Streifen aufgezeigt, wo die HAMAS die Kontrolle ausübt.


Quelle:  Al-Masri Al-Youm Tageszeitung

Verluste ausländischer Truppen auch im 2. Quartal 2009 in Afghanistan auf hohem Niveau
02.07.2009 13:13:12

Nach dem verlustreichen 1. Quartal 2009 hat sich die im Zahl der im Afghanistankrieg gefallenen ausländischen Soldaten (NATO und ISAF) auf hohem Niveau gehalten, wobei sich die absolute Zahl von 79 Gefallenen gegenüber 77 Gefallenen im 1. Quartal erhöht hat. In relativen Zahlen ergibt sich im Vergleich zu 2008 ein differenziertes Bild der im Kampf gefallenen Soldaten: April (2008: 14/2009: 14), Mai (2008:23/2009: 27), Juni (2008: 46/2009: 38). Auch wenn das 2. Quartal 2008 insgesamt höhere Verluste zeigt, verdeutlicht der quantitative Anstieg der Opferzahlen im Zeitraum April - Juni 2009 die sich ständig verschlechternde Sicherheitslage im Land, wo allein im Juni bis zu 400 Anschläge/Woche erfolgten. Die ISAF Kontingente der Bundeswehr sind vor dem Hintergrund der anstehenden Bundestagwahl im September 2009 primär ins Zielspektrum des Jihadismus geraten, was die Zahl der vier getöteten Bundeswehrsoldaten verdeutlicht, die bei Gefechten im 2. Quartal 2009 gefallen sind. Insgesamt haben die ausländischen Truppen im 1. Halbjahr 2009 158 gefallene Soldaten zu verzeichnen, womit die Gesamtzahl gefallener Soldaten im Jahr 2005 mit 151 gefallenen Soldaten übertroffen wurde. Insgesamt haben seit März 2002 33 deutsche Soldaten und Polizeibeamte in Afghanistan ihr Leben verloren, wobei im Zeitablauf mit deutlich höheren deutschen Opferzahlen zu rechnen ist, da sich die Bundeswehr in einem Kriegseinsatz befindet, bei dem der Gegner verstärkt deutsche Ziele ins Visier nimmt.

Kommentar: Eine stalinistische Hexenjagd in Recklinghausen
21.06.2009 14:32:48

Da ich nicht in Recklinghausen wohne und kein Mitglied der "Bürgerbewegung Pax Europa" oder "WIR in Recklinghausen" bin, kommentiere ich heute ein Lehrstück aus dem Tollhaus deutscher Wirklichkeit.


Zur Vorgeschichte empfiehlt sich das Studium der angesprochenen Leserbriefe.



Seit zwei Wochen fühlt man sich in die Zeit der stalinistischen Hexenjagd gegen politisch Andersdenkende in den Anfangsjahren der DDR zurückversetzt, wenn man die Berichterstattung und Leserbriefe über WIR in Recklinghausen und die überparteiliche Bürgerbewegung Pax Europa verfolgt. Diese distanziert sich nach Auskunft der Homepage explizit von Links- und Rechtsextremismus, wobei man die Seite nicht mit „Akte Islam“ von Herrn Dr. Ulfkotte verwechseln sollte, von dem Pax Europa sich getrennt hat.


Für Wahlkampfzwecke wird ein missverstandenes Zitat des Bundesvorsitzenden von Pax Europa (der eben von einer „schwierigen Gratwanderung“ sprach, was jetzt vorsätzlich unterschlagen wird) dazu genutzt, um mit inhaltsleeren moralinsauren Leerformeln aus der Mottenkiste des zur Farce mutierten „Aufstand der Anständigen“ gezielt den politischen Gegner zu stigmatisieren und von eigenem Versagen abzulenken. Dabei war der vom damaligen Bundeskanzler Schröder ausgerufene Aufstand intendiert durch den Brandanschlag auf die Düsseldorfer Synagoge im Oktober 2000, der durch zwei arabischstämmige Marrokaner mit deutschem Pass verübt wurde, von denen einer  wenige Tage später an einem weiteren Anschlag auf die Synagoge in Essen beteiligt war. Auch die sich jetzt äußernden politischen und kirchlichen Verantwortungsträger haben in Recklinghausen während der Ereignisse um die Hassdemonstration und die Sympathiebekundungen des einschlägig bekannten Jamal Karsli für die HAMAS Anfang des Jahres gezeigt, auf welchem Auge sie blind sind. Auf dem des sich ausbreitenden islamischen Judenhasses, der Schnittmengen mit dem rassistisch motivierten Antisemitismus und dem linken politisch motivierten Antizionismus aufweist, da alle drei Ausformungen in Weiterführung der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik die  Existenz „des Juden“ und Israel von der Erde tilgen wollen. Der Hypersensibilisierung der einen Seite läuft konform mit der Desensibilisierung der anderen Seite, bis eines Tages in Deutschland wieder Synagogen brennen und Pogrome gegen Juden stattfinden werden, wobei Muslime die Täter sein werden. Und die jetzt am lautesten "Rassismus" und "Islamophobie" grölen, werde die ersten sein, die wegsehen.


Angefangen von den üblichen Verdächtigen, Vertreter der Partei des internationalen Sozialismus, die wegen ihres verfassungsfeindlichen Flügels von den Sicherheitsbehörden des Bundes und einiger Länder beobachtet werden, über den einschlägig bekannten und vom bisherigen „Dialog“ geschädigten Theologen bis hin zu FDP und SPD reicht die Brandbreite der sich empörenden Gutmenschen, die lieber vor ihrer eigenen Tür kehren sollten. Nicht zu vergessen der selbsternannte Gralshüter der Integration und ungefragte pater familias aller Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Recklinghausen, die anscheinend unmündige Kinder darstellen. Warum sonst muss man sie mit Liebesentzug in Form scharfer Zurechtweisungen tadeln, wenn sie in Leserbriefen nicht seiner Meinung sind?


Da die Schweigespirale aufgrund der täglich sichtbarer werdenden Konfliktpotentiale nicht mehr greift, muss der Pawlowsche Hund wieder mit dem Schwanz wedeln, dessen Speichelfluss bei dem Wort „Islamisierung“ aktiviert wird.


Gerade die SPD im Kreis Recklinghausen, dessen Stadtverbandsvorsitzender jetzt vor dem „Rechtspopulismus“ schwadroniert, hat sich schon längst vom Wahlvolk entfernt und katzbuckelt um die Stimmen des internationalen Sozialismus und türkischstämmiger Wähler islamischer Dachverbände für die kommenden Wahlen, wobei sie sich lieber erst einmal um den jetzigen Landrat kümmern sollte, dessen Eigenwohl und Rentenwohl im Vordergrund seiner Tätigkeit stand.


Wer die ideologischen Nachfolger des DDR Unrechtsstaates zum Machterhalt hoffähig macht, hat nicht nur den antitotalitären Grundkonsens aufgekündigt, auf dem die damalige Bundesrepublik 1949 gegründet wurde, sondern er verhöhnt auch die in der Weimarer Republik im Kampf gegen Sowjetstern und Hakenkreuz ermordeten Sozialdemokraten des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold und die nach 1945 im umfunktionierten KZ Sachenhausen im Speziallager 7 (ab 1948 - 1950 Speziallager 1) umgekommenen Sozialdemokraten in der damaligen sowjetischen Besatzungszone. Hier auf den ebenso kritikwürdigen Umgang anderer Parteien nach der Wende bezüglich ihrer „Schwestern“ in der DDR abzustellen, ist ein ziemlich plumpes Manöver des Fraktionschefs einer Partei, die ihre Grundsätze schon lange verraten hat und für Sozialdemokraten alten Schlages eine Beleidigung darstellt. Denn echte Sozialdemokraten wie Friedrich Ebert, Gustav Noske, Kurt Schumacher und Carlo Schmid würden heute gar nicht mehr wegen „Rechtspopulismus“ in die SPD aufgenommen werden. So schon Schumacher, für den die Kommunisten nichts anderes als „rotlackierte Faschisten“ waren.


Ebenso muss die FDP sich wieder zu Wort melden, deren Zustimmung zum EU Beitritt der Türkei eine vollkommene Unkenntnis der politischen Lage verdeutlicht, da der amtierende türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu das Konzept der „strategischen Tiefe“ verfolgt. Sie besagt, dass die Türkei kein Peripheriestaat Europas, des Nahen Ostens oder Zentralasiens sei, sondern ein "Schlüsselstaat" (pivotal state), der durch die Verfolgung nationaler Interessen und durch die Nutzung mehrdimensionaler Außenbeziehungen sowie der geografischen Lage zu einer einflussreichen Regional- und Ordnungsmacht werden könne. Damit verfolgt die Türkei unter der Regierung von Erdoğan primär das Ziel zu einer regionalen islamischen Großmacht, in Analogie zum Osmanischen Imperium, zu werden und nicht die Mittlerrolle zwischen Okzident und Orient einzunehmen, von der noch viele Politiker in Deutschland träumen. Gleichzeitig sollen die im Ausland lebenden Türken von der Integration abgehalten werden  und somit Türken mit monogamer Staatsloyalität und extremen Nationalismus bleiben, was auch durch die hier tätigen türkisch-islamischen Dachverbände und Gruppen wie den „Grauen Wölfen“ forciert wird, da Religion und Nationalismus nicht getrennt betrachtet werden können, wobei die von Atatürk geschaffene soziale Kategorie des bis dahin nicht existenten „Türkentums“ das Land (noch) zusammenhält. Damit sehen sich auch Gruppen wie die schwer einzuordnenden Aleviten und Kurden, die in der Türkei einer rigiden kulturellen Homogenisierungspolitik und Verfolgung, wie bei dem antialevitischen Progrom von Sivas 1993, ausgeliefert sind, in Deutschland immer mehr der Drangsalierung tief religiöser und nationalistischer Türken ausgesetzt. Ebenso wie säkulare und weniger religiöse Muslime, die in den Stadtteilen unter den Druck religiöser bis „islamistischer“ Muslime geraten. Diese haben keine Lobby, da schon die Integrations- und Ausländerbeiräte im Kreis Recklinghausen primär mit Vertretern der Dachverbände besetzt sind, die bislang noch keinen konkreten Beitrag zur Integration geleistet haben. Was aber etwa den einschlägig bekannten SPD Bürgermeister von Herten nicht stört, der die Zusammenlegung der Kommunalwahl mit der Wahl zu den Integrationsbeiräten zur Stimmenmaximierung fordert.


Gleichzeitig sind in der islamischen Welt die Christen zur größten verfolgten Glaubensgemeinschaft geworden, die um ihre physische Existenz bangen müssen.


Während sich die Kirchenvertreter im „Dialog“ von den islamischen Dachverbänden weiterhin am Nasenring durch die Arena ziehen lassen, haben diese ihre Deutungshoheit über die so nicht existierenden „die Muslime“ schon längst verloren, da es „den Islam“ nicht gibt (was schon das bekannte Prophetenwort von der Aufspaltung des Islam in 73 Sekten verdeutlicht, welches den theologischen „Islamexperten“ der Kirchen bekannt sein sollte). Nur ca. 15-20% aller hier lebenden Muslime werden von ihnen vertreten. Die Mehrzahl der Muslime dagegen nicht. Diese lehnen die Religionsauslegung der Dachverbände und extreme Formen wie die des salafitischen Islam ab. Mit denjenigen, die sich integrieren wollen, muss man hierbei sprechen. Und nicht mit den Dachverbänden, die in der Islamkonfernez ihre Reformunfähig und Reformunwilligkeit gezeigt haben.


Der assyrische Priester Emanuel Youkhana beklagt unter dem Eindruck der größten Christenverfolgung in der Historie des Irak schon lange die fehlende Solidarität der Christen in Europa und warnt vor dem Irrglauben, hier könne es nicht zu Christenverfolgungen kommen, wenn das Christentum im Orient zerstört wurde, da der militante Islam hier nicht haltmachen wird. Seine Warnung „Erst wir, dann ihr“ sollte ernst genommen werden. Bislang hat man keine Solidaritätserklärungen zur globalen Christenverfolgung von den friedensbewegten Vertretern der beiden Konfessionen im Kreis Recklinghausen gehört, sondern ein bezeichnendes Schweigen. Was angesichts der weit verbreiteten Israelfeindlichkeit in diesen Kreisen nicht verwundert, die sich in Leserbriefen zur Gaza Offensive der israelischen Armee Anfang des Jahres offenbart hat.


Insgesamt ein Lehrbeispiel für die primitiver werdenden „Wahlkämpfe“ einer Klasse von „Politikern“, denen jedes Mittel zum Machterhalt willkommen ist, um sich nicht den Argumenten stellen zu müssen, die von WIR und BPE vorgebracht werden. Ob man diesen nun folgen will oder nicht, kann man nur für sich persönlich entscheiden, wenn man sich mit ihnen zuvor auseinandergesetzt hat. Das ist von den Parteien und Kirchevertretern in Recklinghausen und anderswo gar nicht gewollt, weil man sich ansonsten das eigene Versagen und die eigene Scheinheiligkeit eingestehen müsste. Denn Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sind nur interessant, wenn sie zur Wahlstimmenmaximierung nützlich sind. Ansonsten sollen sie sich von den Wohnvierteln und Privatschulen des deutschen multikulturalistischen Gutmenschen fernhalten, der in seiner eigenen kleinen Scheinwelt lebt. Der typische deutsche Michel im Schaukelstuhl, der sich seine Zipfelmütze bis zu den Knien heruntergezogen hat.


Aber wo der Kopf größer als der Hut ist, kommt es auf solche Kleinigkeiten auch nicht mehr an.


Bei gleich bleibender Entwicklung wird die Generation der jetzigen Kinder und Enkel unsere an geistiger Fellachisierung erkrankte Generation verfluchen, die aus einer Mischung von Opportunismus und Feigheit, Dummheit und Mitläufertum der Herde unseren Nachkommen Schulden, Chaos und Bürgerkrieg hinterlässt.




















 




















 




















 





Petition gegen Shari'a Courts in Großbritannien
11.06.2009 17:14:22

Näheres erfährt man hier.

al Qaidas Mehrfrontenjihad - Sicherheitslage Afghanistan
30.05.2009 15:21:02

Während sich die mediale Berichterstattung über das hybride global agierende Terrornetzwerk al Qaida auf die Aktivitäten in Afghanistan und Pakistan konzentriert, hat al Qaida damit begonnen, einen Mehrfrontenjihad zu führen, um den „nahen“ und den „fernen“ Feind zu bekämpfen.


In den letzten Monaten ist es al Qaida gelungen, die jihadistischen Kräfte in Saudi-Arabien und im Yemen in der „al Qaida auf der arabischen Halbinsel“ unter Führung von Nasser Al Ohishi zu bündeln, um primär die Herrschaft der Saud-Dynastie, die seit dem zweiten Golfkrieg 1991 bevorzugtes Ziel der saudisch-ägyptisch dominierten ersten al Qaida Generation war, zu beenden. Zudem soll die militärische Präsenz der Vereinigten Staaten in der Region in Form von Militärbasen und deren Funktion als Ausgangspunkt militärischer Interventionen und Sicherung der Nachschubwege gestört und geschwächt werden.


Die sunnitische al Qaida hat sich zudem mit der schiitischen antiiranischen Jundullah verbündet, um eine eigene Präsenz im Iran zu installieren. Die erste Aktion nach der vereinbarten Zusammenarbeit war der am 28.05.2009 erfolgte Anschlag auf eine Moschee in der südostiranischen Stadt Zahedan, bei der mindestens 15 Menschen getötet wurden. Hierfür hat inzwischen die Jundullah die Verantwortung übernommen.


Im Libanon verstärkt al Qaida seine Präsenz, wozu der Kuwaiter Mohammed al-Dousari (Kampfname: Abu Talha) damit begonnen hat, eine al Qaida Zweigstelle im Libanon aufzubauen, die logistische Dienstleistungen und die Schleusung von al Qaida Kämpfern übernehmen soll. Gleichzeitig trainieren im Libanon al Qaida Kämpfer mit der schiitischen und vom Iran unterstützten Hez’b Allah, da der Iran in den letzten Jahren eine quantitativ große Anzahl von al Qaida Kämpfern (darunter rund 18 hochrangige Führungspersönlichkeiten) Unterschlupf gewährt hat.


Für die Sicherheitsinteressen Deutschlands bleibt primär die Situation in Afghanistan und Pakistan relevant, wo al Qaida seinen Einfluss immer weiter ausbreitet, da sich al Qaida Kräfte in jeder Region entlang der afghanisch-pakistanischen Grenze etabliert haben.


Während die Offensive der pakistanischen Armee im SWAT Tal nach außen anscheinend zu einem Ausweichen der pakistanischen Taliban geführt hat, die sich in Teilen der afghanischen Taliban angeschlossen haben, verschärft sich der Konflikt in Süd Waziristan, wo die dortigen Taliban der Tehrik-i-Taliban Pakistan unter ihrem Anführer Baitullah Mehsud damit begonnen haben, das Gebiet der Provinz Süd Waziristan zu verminen, während als Reaktion auf die Militäroffensive Selbstmordanschläge in der pakistanischen Provinz Punjab befürchtet werden, die an die indischen Bundesstaaten Punjab und Rajasthan angrenzt, womit sich der schwelende Konflikt zwischen Pakistan und Indien verschärfen kann.


al Qaida nimmt hierbei in Afghanistan und Pakistan nicht wie im Irak direkt an Kampfhandlungen unter eigenem Namen teil, sondern unterstützt regionale Gruppen zur Durchsetzung ihrer eigenen strategischen Ziele.


Diese Strategie hat bis jetzt Erfolg gezeigt, da es gelungen ist, Anerkennung für die Idee eines Zweifrontenkriegs gegen die NATO Truppen in Afghanistan und die pakistanische Regierung durch die Unerstützung von Baitullah Mehsud zu finden, der von saudischen, usbekischen, türkischen und tschetschenischen Jihadisten unterstützt wird. Mehsud, der seit Februar 2009 als unangefochtener Feldkommandeur gilt, hat es geschafft, eine starke Verbindung zwischen den afghanischen und pakistanischen Taliban zu knüpfen, gegen die die Obama Administration eine neue Counterinsurgency Strategie setzen will, die beide Länder umfassen soll.


Dagegen unterstützt al Qaida in der Region weiterhin jihadistische Gruppen wie das Haqqani Netzwerk unter Führung von Sirajuddin Haqqani in der afghanisch-pakistanischen Grenzprovinz Paktika, wo der al Qaida Veteran Maulvi Twaha (der u.a. 2001 fünf afghanische Studenten erschoss), logistische Unterstützung leistet und das Ein- und Aussickern ausländischer jihadistischer Kämpfer bewerkstelligt, während die Propagandaarbeit durch den einschlägig bekannten Abu Yahya al-Libbi forciert wird, der einen Radiosender betreibt, der in beiden Ländern empfangen wird, wozu billige chinesische Transistorradios an die Bevölkerung zur Massenverbreitung der Propaganda verteil werden.


al Qaida übernimmt weiterhin, da es nicht offiziell in Erscheinung tritt, neben der finanziellen Unterstützung und der Führung des Internetjihad der salafitischen Cyber Umma für jihadistische Gruppen in der Region auch die Ausbildung der jihadistischen Kämpfer durch al Qaida Ausbilder, die u.a. in der  Manba Ulum Haqqania madrassa des Haqqani Netzwerkes in Nord Waziristan tätig sind, die in der Vergangenheit das Ziel amerikanischer Predator Drohnen war. Als Ergebnis dieser Bombadierungen haben sich die Schulungen in unzulängliche Gebirgs- und Waldgebiete verlagert, wo immer mehr pakistanische und ausländische Kämpfer geschult werden, da durch die sich abzeichnende Niederlage von al Qaida im Irak Afghanistan primäres Ziel des inter- und multinationalen Jihad geworden ist.


Unter diesen multinationalen Jihadisten befindet sich ein steigender Anteil von Konvertiten, deren verstärkte Reisebewegungen in pakistanische Ausbildungslager mindestens seit Mitte 2007 von den jeweiligen Sicherheitsbehörden wahrgenommen und (soweit möglich) verfolgt werden, wobei genaue Zahlenangaben nicht gemacht werden können. Kehren diese Jihadisten in ihre Heimatländer zurück, verstärken sie dort den homegrown terrorism der dritten und vierten Jihadistengeneration wie in Deutschland, wo man offiziell von rund 50 in Pakistan ausgebildeten Muslimen und Konvertiten ausgeht, die hier Rekrutierungs-, Propaganda- und Anschlagsaktivitäten ausüben und planen.


Insgesamt gesehen hat al Qaida als lernendes Netzwerk aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und entsprechende Strategieänderungen vollzogen, da die finanzielle, logistische, ausbildungstechnische, taktische und propagandistische Unterstützung regionaler jihadistischer Gruppen und Strukturen im Hintergrund mehr Erfolg verspricht als die direkte Teilnahme am Jihad wie im Irak, wo die operativen militärischen Fähigkeiten zu 80% zerschlagen wurden.


Sollte sich diese Entwicklung verstärken, kann al Qaida als direkter Nutznießer nicht nur die operativen Fähigkeiten auf den Stand von vor Ende 2001 regenerieren, sondern der Westen sieht sich einer multiplen Gefährdungslage gegenüber, die die politisch, sozial und ökonomisch instabilen Regionen im Nahen Osten und Südasien mit einem Flächenbrand überziehen können.


Schon jetzt werden die innen- und außenpolitischen Interessen Deutschlands durch die Sicherheitslage in Afghanistan tangiert, die vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen die Politik der deutschen Regierung und der Opposition beeinflusst, die um Wählerstimmen kämpfen.


Diese hat sich in Fortführung der Lagebeurteilung 2008 kontinuierlich und signifikant verschlechtert, was durch die steigende Anzahl von Angriffen auf die Feldlager und Patroullien der International Security Assistance Force (ISAF) belegt wird, wobei Ende April ein deutscher Fallschirmjäger getötet wurde, der nach Stand der derzeitigen Erkenntnisse sein Leben für das seiner Kameraden opferte. Die Zahl der gewaltsamen Zwischenfälle im ISAF Kommandogebiet RC-Nord, wo das deutsche ISAF Kontingent stationiert ist, hat sich im Vergleich von 2007 zu 2008 mit 395 Zwischenfällen um 56% gesteigert, was auf verstärkte Aktivitäten der verschiedenen jihadistischen Gruppen zurückzuführen ist.


Der Süden Afghanistans stellt dabei nach wie vor die Region mit den meisten sicherheitsrelevanten Ereignissen und der höchsten Gefährdungsstufe dar, wobei sich die Sicherheitslage für die deutschen ISAF Kontingente in Nordafghanistan (bezogen auf das Anschlagsrisiko) dieser Region annähert.


Das verdeutlichen die 6 in kurzer Folge im Internet veröffentlichten Drohvideos mit aus Deutschland stammenden Jihadisten als Akteuren, die von zum Umfeld von al Qaida gehörenden Medienfirmen produziert wurden, die explizit Deutschland und die deutschen ISAF Kontingente als Anschlagsziele nennen, womit die Bundeswehr direkt ins Zielspektrum der regional ausgerichteten und international unterstützten Terrorstrukturen geraten ist.


In der Gesamtschau führen diese Videobotschaften zu der Einschätzung, dass deutsche Interessen und Einrichtungen in Afghanistan hinsichtlich des bestehenden Gefährdungsgrades mit amerikanischen und britischen Interessen und Einrichtungen gleichzusetzen sind, was eine Verschlechterung gegenüber 2008 beinhaltet, als der Gefährdungsgrad mit „nahezu gleichzusetzen“ eingeschätzt wurde.


Die Gefährdungslage wird verstärkt durch die auf Eigensicherung zurückzuführende Abschottung der deutschen ISAF Kontingente, was zu einer zunehmenden Distanzierung zur Bevölkerung führt. Schon die Nichterfüllung des Auftrages der Sicherung afghanischer Mädchenschulen durch die deutschen ISAF Kontingente vor Angriffen der afghanischen Taliban in ihrem Mandatsgebiet verdeutlicht das Fehlen der für jede erfolgreiche Counterinsurgency Strategie erforderliche permanente Präsenz in der Fläche zum Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zur Zivilbevölkerung, um einen Keil zwischen dieser und jihadistischen Kräften zu treiben, der durch die langfristige Gewährung von Schutz vor dem Terror der Taliban mit dem Ziel der Trennung von Zivilbevölkerung und Jihadisten begleitet wird.


Denn der Erfolg von Counterinsurgency hängt grundlegend vom Vertrauen der Zivilbevölkerung in die Fähigkeit der Schutzmacht ab, diese vor den Angriffen der Jihadisten zu schützen, da der Großteil der Afghanen keine Sympathisanten der Jihadisten sind. Dieses ist derzeit nicht gegeben, da die ausländischen Truppen durch den hohen Bodycount der Zivilbevölkerung als Kollateralschäden im Rahmen des Anti-Terror-Kampfes (ATK) der NATO Truppen als Feind gesehen und zu den Taliban getrieben werden, die Schutz versprechen. Diese wiederum sehen objekt- und personenbezogene Angriffe auf ISAF und ATK als erfolgversprechendes Mittel, um die derzeitige Regierung Karsai zu schwächen und eine Verhaltensänderung der westlichen Regierungen zu erzwingen.


Für die Bundeswehr fehlt es derzeit an jeglichem Konzept für eine erfolgreiche Counterinsurgency Strategie, da schon innerhalb der Bundeswehr keine entsprechenden personellen Ressourcen vorhanden sind, die islamische Kampfdoktrinen studiert haben und entsprechende Counterinsurgency entwickeln können, da man den Gegenjihad nicht am grünen Tisch des Planungsstabes oder im Offizierscasino gewinnt, sondern an der Front. Ändert sich dieses nicht, geraten die deutschen ISAF Kontingente in Gefahr, von den jihadistischen Kräften in naher Zukunft aufgerollt zu werden.


 


 


 


 


 


 


 


 

al Qaidas neue Strategie: Allianz mit der schiitischen Jundullah
23.05.2009 08:11:09

Während durch die Offensive der pakistanischen Armee im SWAT Tal/ den Distrikten Buner und Dir die dortigen Taliban nach Afghanistan ausweichen, werden sich in naher Zukunft ein Repräsentant von al Qaida und Abdul Malik Rigi, der Anführer der schiitischen Jundullah (Gottesbrigaden), in der Nähe einer pakistanischen Küstenstadt treffen, um eine neue Allianz zu schmieden, die sich direkt gegen das Engagement des Iran in Afghanistan und Indien richten soll.


Die Jundullah ist derzeit eine kleine und unbedeutende Bewegung von Aufständischen schiitischen Balutschen gegen den Iran, die in der Vergangenheit von der CIA unterstützt wurde, da sie gegen das iranische Regime kämpft.


Aktuell hat sich dieses durch die mit der Jundullah verbündete anitschiitsche  Lashkar-e-Jhangvi (Armee des Jhangvi), einer militanten Abspaltung der antischiitischen pakistanischen Partei  Sepah-e-Sahaba Pakistan (SSP) geändert, die Kontakte zu al Qaida ermöglichte, da Jundullah heute eine eigenständige Organisation darstellt, die Basen im pakistanischen Balutschestan und in der iranischen Provinz Sistan-Balutschestan unterhält.


Zudem hat es in der letzten Zeit einen enormen Zustrom der pakistanischen Balutschen zu al-Qaida Lagern in Süd- und Nord-Waziristan in Pakistan die Stammesgebiete an der Grenze zu Afghanistan gegeben. Diese militärische Verbindung soll durch das Franchising Modell der al Qaida erweitert werden, da die Jundullah derzeit keine nennenswerte Man- und Firepower besitzt.


Die neue Allianz soll zwei kurzfristige Ziele verfolgen:


1.) Angriffe und mögliche Zerstörung des Hafens Chabahar in Süd-Iran, der  von den Vereinigten Staaten als möglicher Nachschubweg für die NATO Truppen in Afghanistan in Betracht gezogen wird.


2.) Etablierung der Präsenz von al Qaida im Iran als strategisches Gegengewicht zu den Aktivitäten des Iran in Afghanistan und Indien. Der Iran selbst gilt als einer der größten destabilisierenden Faktoren im Nahen Osten, der alle führenden Terrororganisationen unterstützt.


Langfristig soll die neue al Qaida/Jundullah Allianz Anschläge im Iran, in Afghanistan, Pakistan und Indien ausführen, um einen strategischen Korridor für jihadistische Aktivitäten in der Region zu errichten.


 


 

Gastkommentar: Mobbing in der Ghettoschule
19.05.2009 13:27:26

Anfang Mai 2009 erregte die Ausstrahlung eines Berichtes der türkischstämmigen Journalistin Güner Y. Balci in der Sendung „Panorama“  Aufsehen, der zeigte, wie deutsche Schüler sich in einer „Problemschule“ in Berlin-Neukölln von den sich in der Mehrzahl befindlichen türkischen und arabischen Mitschülern gemobbt und gedemütigt fühlen, geschlagen und beleidigt werden. Jörg Lau hat sich dazu in seinem Blog bez. des "unfähigen Berliner Integrationsbeauftragten" geäußert.


Solche Zustände herrschen nicht nur in Berlin-Neukölln, sondern in jeder deutschen Großstadt. Während der Schulleiter mit seiner „Wir müssen uns anpassen“-Aussage die Kapitulation verdeutlicht, die die sich in der Minderheit befindlichen deutschen Schüler faktisch zu Freiwild erklärt, erleben auch immer mehr Lehrer tägliche Gewalt und Demütigung am eigenen Leib. Hinzu kommt der Einfluss des organisierten islamischen Fundamentalismus, der Geschlechtertrennung, Separation der muslimischen Schüler von ihren „ungläubigen“ nichtmuslimischen Schulkameraden, propagierten eliminatorischen Judenhass und eine an der Shari’a ausgerichtete Lebensweise immer weiter durchsetzt.


Es brennt an allen Ecken und Enden.


Und während alle Eltern (ob Einheimische oder Zugewanderte), die das können und wollen, mit ihren Kindern aus diesen Problembezirken flüchten, begehen die immer noch der Lebenslüge des idyllischen Multikulturalismus anhängenden politisch, gesellschaftlich und sozial Verantwortlichen (die ihre Kinder auf teure Privatschulen schicken, weil man den Nachwuchs bloß nicht mit den „kulturellen Besonderheiten“ der „edlen Wilden“ konfrontieren will) Verrat an denjenigen, die nicht wegziehen können. Denn man nimmt schon den Kindern jegliche Zukunftsperspektive. Damit entstehen demkokratiefreie Zonen mit apathischem Gestaltungspessimismus als sich entwickelnde monokulturelle Stadteile, die sich im Zeitverlauf zu islamischen Submilieus und Gegengesellschaften verfestigen.


Aber auch in anderen Ländern sind dieselben Entwicklungen zu beobachten. Hierzu folgt der Gastkommentar der derzeit in Vorarlberg lebenden Autorin Michaela Thanheuser, die sich als Mutter von drei Kindern Gedanken über den Fernsehbeitrag gemacht hat. Abstrahiert von der lokalen Situation stehen ihre Gedanken für alle Eltern in Deutschland und Österreich, die sich in Sorge um die Zukunft ihrer Kinder nicht mehr den politisch korrekten Denkverboten aus Angst vor der Stigmatisierung als "rechtsextrem" unterwerfen wollen, die bisher jede Diskussion verhinderten:


 


„Dieses Video zeigt Umstände, die wir als österreichische Durchschnitts-Familie (Kinder im jetzigen Alter von 16, 18 und 21 Jahren) vom Wiener Alltag her tatsächlich (wenn auch noch nicht mit so einem extremen Gewaltpotential) kennengelernt haben.


Mittlerweile wird die Situation an öffentlichen Wiener Schulen sich nach unserem Umzug von Wien ins ländliche Vorarlberg bzw. unserer "Schulbildungs-Flucht" nach hierher wohl eher verschlimmert als verschlechtert haben, was meint, dass der Migrationsanteil in den vergangenen Jahren nur gestiegen sein kein, er wird sich keinesfalls vermindert haben.


In der Hauptschul-Klasse meiner Tochter in Wien-Favoriten waren es vor fünf Jahren bei einer Gesamtschülerzahl von 21 oder 23 gerade mal 3 (!) Österreicher, inklusive sie selber.


Dieses Video zeigt die Realität eines Großstadtalltags, wenn man mit durchschnittlichem Einkommen oder als Alleinerzieherin keine Möglichkeit hat in teure Wohnviertel, ohne Ghettobildung, mit geringerem Migrationsanteil, abzusiedeln oder die Kinder, wie aus einkommensstarken Familien, auf Elite- bzw. Privatschulen zu schicken, was in der Regel alle Betroffenen tun, die die Möglichkeit dazu haben.


Dieses Video ist eine Realität, die uns längst eingeholt hat.


Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich. In Wien und in anderen Städten.


Vorarlberg, ist noch eine Oase des Friedens und der „Heilen Welt“, wenn sich auch in den großen Orten bereits jene Veränderungen abzeichnen, die auf zügellose Einwanderungspolitik deuten. Okkupation von bestimmten Vierteln durch Migranten, die in Gruppen auftreten, vorwiegend um Bahnhöfe oder in Gegenden, wo der Wohnraum und die Infrastruktur etwas Leistbares und leicht Zugängliches sind, wo Einheimische aus Qualitätsgründen sich selber nicht mehr ansiedeln wollen. Für Eltern sind Migrationseindrücke, verbunden mit kulturellen, sozialen sowie religiösen Spuren und Verhaltensmustern, in den Schulen von Bregenz, Dornbirn oder Lustenau bereits an der Tagesordnung, und ich wage es zu behaupten, dass der Prozentsatz mancherorts auch hier bereits über 20 Prozent oder mehr liegt.


Die Menschen im ländlichen Raum können sich Zustände, wie durch dieses Video transparent gemacht, noch nicht vorstellen, das übersteigt einfach ihre Phantasie, Vorausschau und ihr heiles Weltbild.


Also, in diesem Falle bin ich froh und dankbar nicht in einer Großstadt zu sein, mit meinen Kindern.


Damit sie noch eine "normale" Schulzeit unter "normalen" Bedingungen erleben können, ohne Mobbing, ohne sozialen oder kulturellen Druck, ohne ein Leben in Ghettobildung, was für uns in Wien bereits einen Hürdenlauf bedeutet hat, sei es am Spielplatz, sei es beim Einkauf im Wohngebiet.


Mit diesem Video habe ich mich erinnert...


Was es bedeutet, ohne nennenswerte wirtschaftliche Mittel in Wien Kinder in einer öffentlichen Schule haben zu müssen und in einem durchschnittlichen Wohnviertel zu leben (nicht in einem teuren „Diplomaten- bzw. Geschäftsviertel“).


Es war die richtige Entscheidung von mir abzusiedeln.


Schulbildungstechnisch auf jeden Fall.


Auch von der Lebensqualität her.


Hier ist man (auch wenn man als Wiener, ohne hiesige regionale Wurzeln, fremd bleibt) wenigstens noch (unbedrohter) Österreicher.“


 


Als Mutter würde ich mir im Namen vieler betroffener Eltern wünschen, dass das eigen Fleisch und Blut unserer Politiker und Wirtschaftsbosse, unter nicht elitären sondern unter den gängigen Bedingungen eines Durchschnittsbürgers, denen alle nicht protegierten Wohlstandskinder unterworfen werden, mit jenem „Mulit-Kulti“ haut- und praxisnah konfrontiert werden, womit politische, theoretische Kosmetik betrieben wird, sozial- und gesellschaftspolitisch, aber auch bildungstechnisch gesehen."


 




Michaela Thanheuser, geboren 1965 in Wien und nach ihrer Scheidung als alleinerziehende Mutter ganztags berufstätig in verschiedenen Sparten, wie in jenen der Unternehmens­beratung, medizinischer Bereich, neue Medien und nebenberuflich als Korrekturleserin von wissenschaftlichen Arbeiten.


Letzte Veröffentlichung (2008): "Blond - aber nicht blöd. Seelenbogen einer Frau",  ISBN-13 : 978-3941147010


 


 

Petition gegen Kinderhijab und das Kopftuch im öffentlichen Dienst
16.05.2009 10:25:16

Nähere Informationen finden sich hier.

Propaganda der afghanischen Taliban
11.05.2009 13:45:05

Bekanntlich stellt die Wahrheit im Krieg immer das erste Opfer dar.


Das gilt auch für den Medienjihad der afghanischen Taliban, den sie bezüglich der Berichterstattung westlicher Medien gewonnen haben, da ein vollkommen verzerrtes Bild über die reale Lage in Afghanistan vermittelt wird. Denn nicht nur die westlichen NATO Truppen und Angehörige afghanischer Sicherheitsbehörden sind Opfer des Jihad der Taliban und anderer jihadistischer Kräfte, sondern gezielt wird die Zivilbevölkerung terrorisiert, da der überwiegende Teil der Afghanen (bis jetzt) keine Anhänger der, zu einem nicht geringen Teil aus ausländischen  Muğāhidin bestehenden, afghanischen Taliban und anderer jihadistischer Gruppen darstellen. Schon die erste al Qaida Generation der "Araber Afghanen" bis Ende 2001 wurde streng von der afghanischen Zivilbevölkerung getrennt.


Aber auch der Jihadismus ist gezwungen, weiterhin im Internet Propaganda zu betreiben. Das vermittelt anschaulich die angefügte Aufstellung der angeblichen militärischen Erfolge der  Muğāhidin im April 2009:



Die angegebenen 533 gefallenen westlichen Soldaten stehen in einem eklatanten Missverhältnis zur bestätigten Anzahl von 14 gefallenen Soldaten im April 2009.


Solche Propaganda dient drei Zielen:


-Der Verschleierung der realen Lage und der Möglichkeiten der eigenen Kräfte


-Der Mobilisierung eigener Anhänger


-Der Rekrutierung neuer Muğāhidin durch die salafitische Cyber Umma


Ob sich die Ende April angekündigte "Operation Nasrat" zu einer Offensive ausweitet, kann bezweifelt werden, da jedes Frühjahr eine Sommeroffensive angekündigt wird. Gleichwohl wird sich das Anschlagsrisiko für die deutschen ISAF Kontingente in den nächsten Monaten signifikant erhöhen.


Warum hier eine neue Strategie notwendig ist, die auf den beiden Pfeilern klassische Grundsätze der Partisanenbekämpfung und eine an die Situation in Afghanistan angepasste Counterinsurgency aufbaut, werde ich in meinem neuen (im Herbst/Winter erscheinenden) Buch über "Islamische Kampfdoktrinen im  Ǧihād" näher ausführen.

Antwortbrief in der Angelegenheit Strafantrag
06.05.2009 14:04:07

Zur Dokumentation ist hier der am heutigem Tage in allen Lokalausgaben der Tageszeitungen des Zeitungshauses Bauer im Kreis Recklinghausen erschienende Antwortbrief angeführt, der in leicht geänderter Form veröffentlicht wurde. Aus juristischen Gründen wurde der Name des Leserbriefschreibers durch ... ersetzt.


Damit ist die Angelegenheit derzeit für mich beendet, da es Aufgabe der zuständigen StA ist zu entscheiden, was unter den Schutz des Art.5IGG fällt. Und was eine gegen die persönliche Ehre gerichtete Äußerung im Sinne des Art.5II GG:


Betr.: Leserbrief des ..., 29.04.2009 in allen Lokalzeitungen


Mit Interesse habe ich den gegen mich gerichteten Leserbrief des ... am 29.04.2009 gelesen. Durch meine tägliche Arbeit bin ich an Drohungen und Beleidigungen gewohnt. Da hier aber ... in ehrverletzender Weise versucht, mich mit Verbreitern und Nutzern von Kinderpornographie auf eine Stufe zu stellen, wurde ein Strafantrag bei der zuständigen Staatsanwaltschaft gestellt. ... selbst ist in Recklinghausen kein Unbekannter, wo er gerne den Robin Hood für Kinder und Eltern im dortigen Stadtelternrat spielt.


Nun sollte ... den Leser nicht für dumm halten. Jenseits der vorgetragenen Empörung geht es ... nicht um eine sachliche Diskussion bezüglich der Frage der Effektivität von Internetsperren bei der Bekämpfung von Kinderpornographie, da in keinem einzigen Satz auf meine Argumente eingegangen wird, sondern ... versucht unter dem Schutz des Tabuthemas Missbrauch von Kindern seine persönliche Schlammschlacht auszutragen.


Denn der erste Teil des „Leserbriefes“ verdeutlicht die wahre Intention, wenn er von der „Intoleranz gegenüber einer angeblichen drohenden Islamisierung der Gesellschaft“ meinerseits spricht. ... gehört zu denjenigen, von jeglichem Wissen abstinenten Gutmenschen, die das Thema fortschreitende Islamisierung durch eine sich durch extreme Schriftgläubigkeit charakterisierende Auslegung der Religion tabuisieren wollen, aber mit den bisherigen moralischen Leerformeln „Rassismus“ und „Islamophobie“ nichts mehr ausrichten können.


Aus diesem Grund versucht er, mich in die Nähe von Verbreitern und Nutzern von Kinderpornographie zu rücken. Dass er hierzu am Ende seines Briefes seinen Vater zitieren muss, da er selbst zu feige ist, seine Beleidigung aus Angst vor strafrechtlichen Konsequenzen vorzutragen, macht ihn zu einer mehr als peinlichen Person. 


Was sich hier aber als perfide darstellt, ist die Instrumentalisierung von Missbrauchsopfern für politische Zwecke. ... ist nicht nur derjenige, der hier den Missbrauch instrumentalisiert, sondern er spuckt auch noch auf zerbrochene Seelen, indem er sie als Schutzschirm vor sich her trägt. So ein Verhalten könnte auf der untersten moralischer Stufe eingeordnet werden.


Und wenn wir schon bei der „angeblichen Islamisierung“ sind, sind es wohl auch nur die sich häufenden Fälle zumeist minderjähriger Opfer von „angeblichen“ Zwangsheiraten und arrangierte Ehen mit Importbräuten in der sich abschottenden islamischen Teilgesellschaft, die in jedem einzelnen Fall eine Vergewaltigung darstellen. Gerade in den kommenden Sommerferien werden wieder muslimische Mädchen und Jungen in der Herkunftsregion der Eltern zwangsverheiratet oder tauchen nach den Ferien nicht mehr in der Schule auf. Und wenn wir von Zensur sprechen, kann der Münsteraner Islamwissenschaftler Prof. Kalisch nur „angeblich“ konspirativ und unter Polizeischutz seine Vorlesungen abhalten, was auch der Handlungsweise der islamischen Dachverbände in Deutschland zuzurechnen ist, dessen lokale Vertreter im Kreis Recklinghausen durch bestimmte Politiker und Kirchenvertreter unangemessen hofiert werden.


Der Stadtelternrat Recklinghausen sollte es sich überlegen, ob so eine Person die Interessen von Eltern und Kindern weiterhin in der Öffentlichkeit vertreten soll. Ich werde auch in Zukunft in der Tradition von Carlo Schmid intolerant gegenüber jeder Form des politischen und religiösen Extremismus eingestellt bleiben, die die Demokratie und die Menschen bedroht, ebenso wie gegen diejenigen, die die Schutzlosesten und Schwächsten der Gesellschaft missbrauchen. Aber ganz besonders intolerant bleibe ich gegenüber solchen Personen wie ..., der unabhängig von der Entscheidung der StA bezüglich eines Ermittlungsverfahrens ein lebenslanges Hausverbot für meine Veranstaltungen erhalten hat, da man solchen Personen keinen Raum für ihre Agitation bieten darf. Schon alleine aus Respekt vor denjenigen (Opfern), die hier bewusst instrumentalisiert werden.




Dr. Thomas Tartsch






 






Deutsche Sicherheitsbehörden verhaften tükischstämmigen Deutschen, der in Verdacht steht, den internationalen Jihadismus unterstützt zu haben
05.05.2009 13:32:13

Wie jetzt bekannt wurde, haben deutsche Sicherheitsbehörden bereits im März einen 31-jährigen türkischstämmigen Deutschen verhaftet, der seit 2005 als Ingenieur in einer Autofabrik in Pahang/Malaysia gearbeitet hatte. Während dieser Zeit soll er für al Qaida, andere Gruppen des internationalen Jihadismus und die  Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) finanzielle Transaktionen ausgeführt haben. Ob die kurz darauf erfolgte Polizeiaktion in Großbritannien damit in Zusammenhang steht, bei der 11 Pakistani mit Studentenvisum und ein pakistanischstämmiger Brite verhaftet wurden, ist nicht bekannt.

Strafantrag gegen einen bei der Stadt Marl angestellten Sozialpädagogen gestellt.
04.05.2009 17:15:09

Nähere Informationen finden sich hier.

Frühere Homepage gelöscht - 2.0 Version unter tartsch.jimdo.com
01.05.2009 21:57:31

Da der Inhaber meiner ersten Homepage seinen Dienst abgeschaltet hat, ist diese gelöscht worden.


Die wichtigsten Inhalte sind in einer 2.0 Version hier abrufbar.

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