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Nach neuesten Informationen existiert im von den pakistanischen Taliban kontrolliertem Stammesgebiet Waziristan in der Nähe zu Afghanistan ein "Jihad Dorf" mit deutschen Muslimen und Konvertiten (samt Familien), die seit Anfang des Jahres vom "Islamic Movement of Uzbekistan" (IMU) in Deutschland (wo die IMU durch mehrere jihadistische Zellen vertreten ist) für Anschläge in Afghanistan rekurtiert wurden. Geworben wurden sie unter anderem von Mounir Chouka (Kampfname: Abu Adam), einem 24jährigen Muslim aus Bonn-Kessenich, der zusammen mit seinem Bruder und Bekkay Harrach durch mehrere Internetvideos vor der Bundestagswahl einen gewissen Bekanntheitsgrad erlang hat. Chuoka war zuletzt in einem Rekrutierungsvideo zu sehen, wo auch das Jihad Dorf gezeigt wurde. Nach Absolvierung seines Grundwehrdienstes arbeitete er drei Jahre beim Bundesamt für Statistik und wollte 2007 angeblich eine Stelle in Saudi-Arabien antreten, wobei er vermutlich stattdessen ein Trainingscamp der al Qaida im Yemen absolvierte. Die Anziehungskraft des Jihad für deutsche Muslime und Konvertiten verdeutlichen derzeit auch die Verhandlungen der Bundesregierung mit Pakistan über die Freilassung von sechs inhaftierten Deutschen (unter ihnen auch ein "Adrain M." mit seiner Familie, die seit März Deutschland verlassen hatten und beim Grenzübergang vom Iran nach Pakistan verhaftet wurden), die zumeist mit ihren Familien auf dem Weg in das Jihad Dorf waren. Nach den Worten eines hohen pakistanischen Sicherheitsbeamten mit Kontakten zu al Qaida befinden sich derzeit eine Reihe von deutschen Mudschahiddin in Pakistan, wozu auch immer mehr schwedische Konvertiten hinzukommen, die den Jihad ausüben wollen. Nach seinen Worten kommen sie nicht nach Pakistan, weil der Vater Muslim ist, sondern weil sie es so wollen und "alles für den Islam" tun würden. Damit hat sich die seit MItte 2007 zu beobachtende Rolle von deutschen Konvertiten für das hybride Terrornetzwerk al Qaida bestätigt. Sie stellen neben Re- oder Newborn Muslimen derzeit das höchste Gefahrenpotential des gewaltsamen Jihadismus dar, die durch ihre ethnische Herrkunft bei Anschlägen auf das ISAF Kontingent der Bundeswehr besonders gefragt sind, da sie unauffällig in die Nähe deutscher Soldaten gelangen können. Zumal Mudschahiddin wie Mounir Chouk ihr beim Grundwehrdienst erlangtes militärisches und taktisches Wissen an neue Jihadkämpfer weitergeben, die Anschläge auf Grundlage dieser Informationen planen können. |
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