Dr. Thomas Tartsch
Immer mehr ausländische Jihadisten in GAZA - HAMAS setzt Aufrüstung fort
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Immer mehr Mudschaheddin aus dem arabischen Ausland finden ihren Weg in den Gaza-Streifen. Es handelt sich dabei um sunnitische Muslime, die dem Umfeld des „Globalen Jihad“ zugerechnet werden; viele von ihnen haben gegen die US-Truppen im Irak gekämpft. Bislang sind sie in Gaza jedoch lediglich in relativ wenige Attacken gegen Israel verwickelt gewesen.
In Sicherheitskreisen geht man davon aus, dass der Zustrom ausländischer Terroristen nach Gaza mit dem Abnehmen der Konflikte im Irak im Vorfeld des erwarteten US-Truppenabzugs noch zunehmen wird. Die Terrororganisation HAMAS, die den Küstenstreifen beherrscht, steht ihnen eher kritisch gegenüber, da sie sie nur schwer kontrollieren kann.
Indes setzt die HAMAS im Windschatten der äußeren Ruhe in Gaza ihren Waffenschmuggel kontinuierlich fort. Aufgrund der erschwerten Bedingungen bei den Schmuggeltunnelaktivitäten setzt die Terrororganisation jedoch immer mehr auf die heimische Produktion von Raketen und anderen Waffen.

Quelle: Haaretz, 11.08.09

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