Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

       Dr. Thomas Tartsch

Dr. Thomas TartschDr. Thomas Tartsch

 +49 (0)1522-9585044

post@thomastartsch.org

 

Neues von mir

Nachrichten und TermineNachrichten und Termine

 

Artikel bei Dr. Amer Albayati zum Anschlag Stockholm: Neben unseren Warnungen im November 2016 warnte auch die Homeland Security (DHS) nach dem Anschlag Berlin vor weiteren Low Level Anschlägen in Westeuropa-Nordamerika (WENA-Region) , für die die Internetmagazine Rom (DAESH) und Inspire (AQAP) im Rahmen des Open Source JIhad (OSJ) Anleitungen bieten.

 

Mein neuer Artikel bei Schlaglichter.at zum Thema: Terrorismusbekämpfung im Spannungefls von Freiheit und Sicherheit.

 

Mein neuer Artikel bei Schlaglichter.at zum Thema: Erdoğans Okzidentalismus

 

Meine Einschätzung bei vice.com zum DAESH Internetmagazin ROM - Mordaufrufe gegen Nichtmuslime und Muslime

 

Mein erster Beitrag bei Schlaglichter.at: Islam und Staat

 

Mein Beitrag im ILMÖJahresbericht 2017: "Anmerkungen zur aktuellen Diskussiom um Islam und Schariah" mit einem Schwerpunkt al-Maqasid asch-Schariah

 

Artikel: DAESH Internetmagazin Rom - Ausgabe 6 (deutsche/englische Ausgabe): "Attentat Istanbul und Rückerobderung Irak"

 

Artkel bei Efgani  Dönmez (Grüne Österreich): "Österreich ist ein schönes Land - insbesondere für Islamisten"

Eine im Rahmen der gegen mich laufenden Cybermobbing Kampagne ins Netz gestellte Webseite von anonymen Hetzern, die seit Jahren Unwahrheiten über mich und Hass gegen Ex Muslime in Österreich verbreitet, wurde dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (Wien) gemeldet. Wegen des mutmaßlichen salafistischen Hintergrundes der feigen Hetzer folgt demnächst ein entsprechender Strafantrag wegen politisch motivierter Kriminalität

 

Artikel zum Thema: "Die neue Gefährdergeneration: Cubes of the Caliphate Europa"

 

Artikel zum vereitelten Terroranschlag in Wien und die 5. Welle des Terrorismus (Albayati/Tartsch/Neumann)

 

Artikel: AKEPE-Türkei: Kommt die Stagflation?

 

Artikel in der neuen Druckausgabe des Magazins "allesroger?" zum Thema Dschihadismus made in Austria, mit Einschätzungen von Dr. Albayati und mir.

 

Artikel: "Droht der WENA-Region das Chalifat"

Zur Versachlichung der aktuellen Diskussion um die innere Sicherheit – WENA-Region sicherste Region bezüglich der Gefährdung durch Salafi Dschihadi Terrorismus.

Neue Foreign Fighter Studie: Frauen u. Kinder vermehrt Dschihadis - Bestätigung Warnungen Dr. Tartsch u. Dr. Albayati (ILMÖ)

 

Pressemitteilung ILMÖ zum Terroranschlag in Berlin.

 

 Artikel zu den Themen:

"Anschlag Jordanien und Voraussage 2017: Weiterhin Anschläge auf Touristen in der MENA-Region als Form des Economic Jihad".

 

Artikel zum Thema: "AKEPE-Türkei: Euraismus als zukünftige geopolitische Leitlinie?".

 

Artikel zur neuen Ausgabe des IS Internetmagazins "Rom" mit dem Aufruf zu Einzel- und Gruppenattacken mit Messern

 

Gefährdungseinschätzug 2017: Gleichbleibend hohe abstrakte Gefährdungslage in der WENA-Region durch IS und al-Qaidah

 

Artikel von mir im Blog Dr. AlbayatI: "Ohio State Attack: Blaupause IS Magazin Rom -Issue 3? - Dr. Tartsch: Nachahmungstaten in Europa jederzeit möglich"

 

Artikel in der Kronen Zeitung zu einer möglichen IS Attacke in Mühlheim/ NRW, der zu meiner Einschätzung Anfang Oktober 2016 wegen eines Tötungsaufrufes als Ausformung des individuell ausgeübten Leaderless Dschihad gegen Soft Targets (IS Internatmagazin Rom-Ausgabe2) verlinkt ist.

 

 

Nachrichten und TermineNachrichten und Termine

 

Gerne arbeite ich für Ihren Erfolg!

 

asch-Scharq al Ausat (Mittlerer Osten)asch-Scharq al Ausat (Mittlerer Osten)

 

Herzlich willkommen!

أهْلاً و سَهْلاً

Hoş geldiniz

 

Seit rund fünfzehn Jahren beschäftige ich mich mit den Themen Islam und Islamismus, Integration und Assimilation, Terrorismus und Terrorismusbekämpfung, die im gesellschaftlich-politischen Diskurs beständig an Aktualität gewinnen.

Meine vielfältigen Angebote  umfassen dabei folgende Themengebiete:

  • Islam/ Islamismus /Salafismus/ Salafi Dschihadismus (IS, al-Qaidah)
  • Terrorismus / Terrorismusabwehr
  • Interkultureller Konflikt und Konfliktlösung
  • Integration/ identifikative Assimilation
  • Countering Violence Extremism / Deradikalisierung
  • Politikberatung, politische Kommunikation, Agenda Setting, Issue Management mit dem Ziel der Maximierung von Wählerstimmen
  • Ansprechpartner für Medien
  • Frage der Vereinbarkeit von Islam und freiheitlichen, säkularisierten Staat
  • Möglichkeit der Neugestaltung des Verhältnisses zwischen westlicher und arabischer Welt

Mit meinen Kenntnissen und Erfahrungen möchte ich einen Beitrag leisten, z.B. zur Klärung der Frage, mit welchen Menschen wir es zu tun haben, nach deren Verständnis des Islams nur ein Staatswesen sein darf, in dem die Religion über dem politischen Gemeinwesen etabliert ist.

Was etwa der der sich einer allgemein gültigen Definition entziehende neuzeitliche Islamismus als sich religiös legitimierende politische Ideologie antiwestlicher Prägung seit 1928 (Gründung der sunnitisch-arabischen Muslimbruderschaft in Ägypten durch Hasan al-Banna und die sunnitisch-türkische Millî Görüş Bewegung seit 1969/1970 als politische Partei unter Führung von Necmettin Erbakan, aus der am Anfang des 21. Jahrhunderts die derzeit regierende Adalet ve Kalkınma Partisi (AKEPE) als reformistische Abspaltung hervorging) propagiet, da Religion und Staat angeblich eine göttlich gewollte Einheit von Din (Religion) und Daula (Staat) darstellen, die als Nizam Islami (Islamische Ordnung) etabliert werden soll.

Was auch für Europa gilt, wo Netzwerkstrukturen, die zumindestens von der MB-Idologie beeinflusst sind, seit den späten 1950er Jahren durch Kontrolle über Moscheen und Infiltration sozialer Netzwerke ihr Islamverständnis als ein dem Westen in allen Belangen überlegenes System verbreiten (Losungen der Muslimbruderschaft, die sich nicht im Koran und der Sunnah finden: al-Islam huwa al-Hall: Der Islam ist die Lösung und al-Islam huwa Din wa Daula: Der Islam ist die Einheit von Religion und Staat).

Da eine allgemein akzeptierte Definition des Begriffs Islamismus nicht existiert, sollte man die weite Definition des Islamwissenschaftlers Tilman Seidensticker nutzen, wenn man das heterogene Phänomen bearbeiten will: “Beim Islamismus handelt es sich um Bestrebungen zur Umgestaltung von Gesellschaft, Kultur, Staat oder Politik anhand von Werten und Normen, die als islamisch angesehen werden”, wobei folgende Gesichtspunkte von besonderer Bedeutung sind: “Eine Verabsolutierung des Islam für die Gestaltung des individuellen, gesellschaftlichen und staatlichen Lebens, kombiniert mit dem Ziel einer weitgehenden Durchdringung der Gesellschaft.” und “die Forderung statt der westlichen Volkssouveränität die ’Souveränität Gottes’ ins Werk zu setzen” (Tilman Seidensticker (2014): Islamismus. Geschichte, Vordenker, Organisationen, München, S.9f.).

Zum Islamismus gehört auch die historisch jüngere und militante Betrachtungsweise des gewaltsam, panislamisch und global ausgelegten Salafi Dschihadismus von Netzwerken wie al-Qaidah und IS (DAESH) seit dem anti-sowjetischen Dschihad in Afghanistan 1979 - 1989, der seine politischen Ziele durch militärische beziehungsweise terroristische Mittel verfolgt.

Wie zuletzt in Paris, Brüssel, NIzza, Würzburg, Ansbach, Berlin und Istanbul durch Terrorismus als Werkzeg zur Verbreitung von Angst und Schrecken. Und als strategische Kommunikationsform zur gezielten Spaltung der Gesellschaft entlang ethnisch-religiöser Bruchlinien, wobei der Salafi Dschihadismus den mehrdeutigen Begriff Dschihad nur als gewaltsamen Kampf (al-Dschihad bi as-Saif wa ar-Ramah = Die Anstrengung/Bemühung mit Schwert und Speer) und Individualverpflichtung (Fard al-Ayn) propagiert, obwohl schon Koran und Sunnah den Begriff "der Heilige Krieg" (al-Harb al-Muqadassah) nicht kennen.

Der Salafi Dschihadismus ist im Vergleich zum Islamismus jünger, da seine Wurzeln in den Schriften von neuzeitlichen Theoreitkern wie Sayyid Abu Al-Ala Mawdudi (Indien/Pakistan) und Sayyid Qutb (Ägypten) liegt, deren politisch-revolutionäre Konzepte sich mit dem Dschihad als Kampf befassten, um bestehnde Ordnungn zu überwinden.

Später wird der als "Held von Afghanistan" bekannte Shaykh Abd'allah Yusuf 'Azzam, mit dessen Aufrufen zur Teilnahme am Dschihad in Afghanistan als Fard al-Ayn global "Araber Afghanen" rekrutiert wurden, zum Mentor des al-Qaidah Gründers Usama Ibn Ladin. 'Azzam gilt vielfach als Theoretiker des heutigen gewaltsamen Salafi Dschihad in seiner global-panislamischen Zielsetzung, der durch eine solide Basis (al-Qaidah as-sulba) erfahrener und ideologisch geschulter Kämpfer ausgeübt wird. Usama Ibn Ladin sah hingegen al-Qaidah immer als exclusive Organsation an, während IS das Konzept einer breiten Massenbewegung vertritt, für die virtuell im Rahmen des Mediendschihad erfolgreich Foreign Fighter für das Chalifat in ash-Sham und Lone Wolf Fighter für Anschläge im Westen rekrutiert und indoktriniert werden.

Eine Mittelstellung nimmt der im sunnitischen Islam existente Salafismus ein, der als Oberbegriff reformistische Strömungen bezeichnet, die eine geistige Rückbesinnung auf die „Altvorderen“ (as-Salaf as-Saalih; Die rechtschaffenden Vorfahren) der ersten drei muslimischen Generationen als Reanimation eines "Ur-Islam" anstrebt, wie er angeblich vom 7. bis Mitte des 9. Jahrhunderts bestanden haben soll.

In seiner Ausformung als eine seit Anfang des 21. Jahrhunderts in dieser Form in Europa enstandenden segregativ ausgerichteten Ideologie mit Zügen einer sich durch Aktionismus auszeichnenden jugendlichen Subkultur kann er zwischen gewaltlosen Islamismus und militanten Dschihadismus verortet werden, weil Salafisten nicht automatisch politische Ziele verfolgen müssen. Ihre Auslegung des Islam aber als Durchlauferhitzer in das Spektrum des radikalen bis militanten Salafismus dienen kann.

Eine auch im Westen durch Da'wah Aktivitäten (Da'wah = Einladung zum Islam als MIssionierung) sich ausbreitende Form des reformistischen Salafismus ist die hier als Wahhabiyya-Islam bekannte saudi-arabische Islamauslegung, die im 18. Jahrhundert auf der arabischen Halbinsel entstand und sich 1744 als religiös-politisches Bündnis zwischen Muhammad Ibn Abd al-Wahhab und Muhammad Ibn as-Sa'uud etablierte.Der Wahhabismus ist heute Staatsdoktrin in Saud-Arabien, während die Herrschaft der Sa'uud durch die Gelehrten legitimiert wird, wofür im Gegenzug globale Da'wah Aktivitäten finanziert werden.

Diese Form der Islamsauslegung zeichnet sich durch strengen Literalismus, Purismus and Gewaltaffinität aus, die sich sowohl gegen Nichtmuslime, als auch gegen andere Muslime richtet, da diese angeblich keine Muslime wären.Sondern Muschriqun (Beigeseller) und Munafiqun (Heuchler), denen man gegenüber Takfir erklären kann, womit diese in die Zeit der vorislamischen Unwissemheit (Jahiliyya) entlassen werden, was den Weg zur Gewaltausübung ebnen kann.

Schriften von Ibn Wahhab gehören zur religiösen Unterfütterung der Ideologie von IS, während die Sa'uud Dynastie selbst von  IS zum Feind erklärt wurde, die gestürzt werden soll.

Aber auch in Bosnien und Tschetschenien haben die Da'wah Bemühungen von Saudi-Arabien nach dem Zusammenbruch der ehemaligen Sowjetunion den Kern für den gewaltsamen Dschihadismus gelegt, der heute über Netzwerke in beiden Ländern verfügt, die lokal (Europa) und global (ash-Sham) agieren.

Entgegen einem solchen hegemonialen Islamverständnis heterogener Ausprägung besteht parallel sehr wohl auch die Möglichkeit einer alternativen Islamauslegung, die kompatibel ist mit einer wertepluralistischen Ordnung eines freiheitlich-säkularisierten Staates: Hier muss die Religion kein Integrationshindernis darstellen, sondern der gewünschte Integrationsprozess von Muslimen kann positiv beeinflusst werden.

Unbekannte und als gefährlich angesehene Bestandteile des islamischen Glaubens können daher im gesellschaftlichen Diskurs einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung erklärbar gemacht werden, bis gesellschaftliche Normalität durch einen Prozess des Zusammenwachsens erreicht wird, wozu meine Arbeit einen Beitrag leisten will.

 

Dabei orientiert sich meine Arbeitsweise als Alternative zu den Extremen Relativierung und Generalisierung am Konzept von at-Tariq al-Ausat (der Weg der Mitte).

Kontaktieren Sie mich bei Interesse für ein Angebot.

 

        Weiter                           Weiter                             Weiter                Derzeit nicht erhältlich                                               

Disk.-Papier zum Salafi Dschihadismus im 21. Jahrhundert.Disk.-Papier zum Salafi Dschihadismus im 21. Jahrhundert.

Die Genese des neuzeitlichen Islamismus und salafis-Dschihadismus seit 1928 als Zusmmenarbeit in Kap.3Die Genese des neuzeitlichen Islamismus und salafis-Dschihadismus seit 1928 als Zusmmenarbeit in Kap.3

International beachtetes Disk.-Papier zum Islam als Religion und religiös legitimierter Gewalt.International beachtetes Disk.-Papier zum Islam als Religion und religiös legitimierter Gewalt. Einführung in al-Fiqh as-Siyar (Das Rechtsgebiet des islamischen Kriegs-, Fremden- und Völkerrechts)Einführung in al-Fiqh as-Siyar (Das Rechtsgebiet des islamischen Kriegs-, Fremden- und Völkerrechts)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beratung und PR-Arbeit für die ILMÖ durch mich.Beratung und PR-Arbeit für die ILMÖ durch mich.

 

                                                                                Initiative Liberaler Muslime in Österreich (ILMÖ)

 

 

 

                                                                                

Vom Wahhabiyya-Islam bis al Qaidah. Quelle: Eigene GrafikVom Wahhabiyya-Islam bis al Qaidah. Quelle: Eigene Grafik

•Thema 1

Befinden wir uns in einer 5. Welle des Terrorismus in Europa?

Ja!

Mehr erfahren

•Thema 2

Was bedeutet Dschihad als Fard Ayn und Fard al-Kifaaya in der Ideologie von IS und al Qaidah?

Hier wird es erklärt!

 

Mehr erfahren

 

 

 

 

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?